Sie befinden sich hier: Home - Interviews - H - Interview mit Nico Hofmann: Es geschah am helligten Tag

Die Eiskönigin Die Eiskönigin

Die Eiskönigin

Die furchtlose Königstochter Anna macht sich zusammen mit dem schroffen Naturburschen ...
...jetzt mehr!

Interview mit Nico Hofmann: Es geschah am helligten Tag

Nico Hofmann, Regisseur, über den Film Es geschah am hellichten Tag Im Wald von Ödenpullach setzte der Wahl-Berliner (Jahrgang 1959) Es geschah am hellichten Tag in Szene. Nico Hofmann, Absolvent ...

Interview mit Nico Hofmann


Nico Hofmann, Regisseur, über den Film Es geschah am hellichten Tag

Im Wald von Ödenpullach setzte der Wahl-Berliner (Jahrgang 1959) Es geschah am hellichten Tag in Szene. Nico Hofmann, Absolvent der Hochschule für Fernsehen und Film in München, "den man in Deutschland als einen der talentiertesten Regisseure handelt" (Focus), hat in den letzten zehn Jahren bei fünfzehn abendfüllenden Filmen Regie geführt, darunter so erfolgreiche Streifen wie "Der große Abgang" (1994) und "Der Sandmann" (1995) mit Götz George, für den Hofmann 1996 u.a. mit dem Adorf-Grimme-Preis in Gold und dem Bayerischen Filmpreis geehrt wurde. Neben seiner dreijährigen Regieverpflichtung bei der Constantin Film betreut er an der Filmhochschule Ludwigsburg den Diplom-Jahrgang Spielfilm.

Frage: Sie haben sich für drei Jahre an die Neue Constantin Film gebunden. Wie ist es dazu gekommen, welche Entwicklungsmöglichkeiten ergeben sich daraus für Sie?

Nico Hofmann: "Das Angebot war ein großer Vertrauensbeweis von Bernd Eichinger. Nachdem er den ,Sandmann' gesehen hat, ist er auf mich zukommen und hat gefragt, ob wir etwas gemeinsam auf die Beine stellen wollen. Die German Classics sind das erste konkrete Projekt unter diesem Vertrag. Der Vorteil ist ganz klar, dass man innerhalb einer ,Produktionsfamilie', besonders im Verbund mit den Autoren, wesentlich mehr Zeit und Ruhe hat, Projekte langfristig zu entwickeln und nicht bei jedem neuen Film mit neuen Produzenten bei Punkt Null anfangen muss. Außerdem ist der Markt in Deutschland im Moment so vital, dass es wirklich schwer ist, gute Leute zu einer bestimmten Zeit für ein Projekt zu binden. Nach diesem Prinzip arbeiten alle großen amerikanischen Film- und Fernsehfirmen, und auch deutsche Produzenten werden langsam dazu übergehen."

Frage: Die erste Regiearbeit für Bernd Eichinger ist Es geschah am hellichten Tag. 1958 entstand unter der Regie von Ladislao Vajda eine deutsch-schweizerische-spanische Verfilmung mit Heinz Rühmann und Fröbe in den Hauptrollen. Konnten und wollten Sie sich bei ihrer Vorbereitung völlig freimachen von der alten Vorlage?

Nico Hofmann: "Mich hat in keiner Weise interessiert, dass es den Film schon einmal gab. Ich habe die alte Verfilmung das erste Mal gesehen, als ich vierzehn Jahre alt war und jetzt, wo der Film fertig ist, noch einmal. Unsere Geschichte ist wesentlich aufrüttelnder erzählt und mit hohem physischen Einsatz gespielt. Wir haben versucht, bei jeder Szene das Maximale an Emotionalität herauszuholen. Man hat bei einer Neuverfilmung ja nur das Kapital einer neuen ,Besetzungschemie', anders pointierter Figuren. Ich habe geschaut, dass ich sehr junge Schauspieler verpflichten konnte, auch wenn Bernd Eichinger das Buch wesentlich älter angelegt hatte."

Frage: In der alten Verfilmung wurde Schrotts Frau die hauptsächliche Schuld für das Tun ihres Mannes in die Schuhe geschoben. In ihrer Verfilmung verzichten Sie auf diese Figur.

Nico Hofmann: "Diese Figur habe ich richtiggehend 'rausgestrichen. Die Begründung, kalte Ehen erzeugen Killer, ist heute psychologisch nicht mehr haltbar. Unser Drehbuch verläßt sich voll und ganz auf den Wahnsinn eines Kommissars. Wir geben kein Täterprofil, die Auseinandersetzung mit der Figur des Schrott kreist um Lust und sexuellen Schmerz, gegen sich selbst gerichtete Aggression."

Frage: Für die Rolle des Schrott wurde zuerst Mario Adorf vorgesehen. Warum fiel die endgültige Wahl auf Axel Milberg?

Nico Hofmann: Mario Adorf wollte die Rolle zuerst nicht spielen. Dann habe ich mit ihm insgesamt viermal gesprochen, und zum Teil liefen unsere Treffen so ab, dass Adorf mir in seiner Suite im Hotel Vier Jahreszeiten seine Vorstellungen von der Rolle vorgespielt hat. Er war sehr leidenschaftlich, und ich habe viele seiner Ideen ins Drehbuch aufgenommen. Es scheiterte dann wirklich an rein terminlichen Gründen. Daraufhin haben Eichinger und ich eine ganz radikale Wende gemacht und uns für den viel jüngeren Axel Milberg entschieden, weil er die Mischung aus Bürgerlichkeit und irrsinnigen Abgründen so herrlich verkörpern kann."

Frage: Sie sprechen oft von der "Fallhöhe" von Figuren, die Sie zum Inszenieren anregen. Was umfaßt dieser Begriff für Sie?

Nico Hofmann: "Ich versuche, aus jeder Figur das Maximum an charakterlichen Widersprüchen herauszuarbeiten. Bei der Figur von Joachim Król, dem Kommissar Matthäus, war der größte Widerspruch, dass er einerseits eine junge Frau liebte und gleichzeitig ihr Kind als Köder benutzte, um den Mörder zu fassen. Das ist die Fallhöhe - ein Kommissar, der in Gerechtigkeitsfanatismus abgleitet. Joachim Król ist einer der wenigen wahren Volksschauspieler, die wir haben. Er hat so eine unaufgeregte integre Haltung zur Welt - Charisma aufgrund einer unheimlichen Natürlichkeit und Ruhe, mit der er seine Rollen angeht. Er ist kein bißchen eitel, nichts an ihm ist gemacht. Bei Schrott, Axel Milbergs Figur, macht der Kampf zwischen einer unheimlichen sexuellen Gier und einem großen Schmerz, wenn ihn seine Lust überkommt, die Fallhöhe aus. Ich habe versucht, diese Momente absolut auf die Spitze zu treiben, sie so emotional wie möglich anzulegen, so dass die Widersprüche ständig aneinander geraten. Ich habe mich selten emotional so 'rausbegeben, in diesem Film meine herkömmlichen Pfade verlassen, eine Anlehnung an den klassisch erzählten Film gewagt. Ich hoffe, dass die Leute die Ruhe haben, sich auf unsere Geschichte einzulassen."

Frage: Sie versuchen, Ihre Filme auch immer mit ein paar unbekannten Gesichtern zu besetzen. Wer steht Ihrer Meinung im Moment in den Startlöchern zum großen Star?

Nico Hofmann: "Es gibt zahllos viele, die ich sehr gut finde. Ich nenne mal Karoline Eichhorn aus dem ,Sandmann' und Arnd Klawitter aus Es geschah am hellichten Tag. Auch das Casting für ,Die Halbstarken' war eine wahre Fundgrube. Die jungen Schauspieler von heute spielen sehr physisch, nicht mehr so verkopft, haben sich von einer gewissen deutschen Stadttheater-Mentalität befreit und ihre Vorbilder im positiven Sinne im französischen und amerikanischen Film gesucht. dasselbe Phänomen kann man auch bei jungen Regisseuren beobachten, die jetzt von den Schulen abgehen - eine Generation, die Lust an der Arbeit hat. Sie haben weniger Angst, sind direkter und frecher. Als ich 1986 von der Schule kam, hatten wir noch Autorenfilm-Gelüste und -Backgrounds."

Frage: Ist für Sie die Personalunion Schreiber/Regisseur/ Produzent, wie es z.B. Dieter Wedel praktiziert, reizvoll?

Nico Hofmann: "Da habe ich keinerlei Ambitionen. Erstens habe ich schon acht Filme produziert und bin damit auch schon finanziell baden gegangen, und zweitens habe ich gemerkt, dass es mich einfach zuviel Energie kostet. Man verliert in der Personalunion Produzent/Regisseur schnell den Abstand zu seinem Werk - das passiert bei mir sogar schon beim Drehbuchschreiben. Für mich ist es am besten, wenn ein Drehbuch jungfräulich auf meinem Tisch landet, ohne dass ich vorher je etwas damit zu tun hatte. Der Produzent ist eine absolute Vertrauensperson, und man findet selten in der Branche Produzenten, die für das Produkt von hinten bis vorne geradestehen, die sich wirklich fundiert in alle Bereiche der kreativen Arbeit einmischen. Das hat man jenseits von Bernd Eichinger sehr selten."

Frage: Sie engagieren sich sehr für das Hinterland - die "Infrastruktur" der Film- und Fernsehproduktion in Deutschland - durch Lehraufträge, Mithilfe und Initiieren von Filmfesten, Jurorentätigkeit, Arbeit für das Goethe-Institut. Gibt es in Ihrer Meinung nach in Deutschland einen Nachholbedarf oder ist das Ihrem puren Interesse am Medium geschuldet?

Nico Hofmann: "Ich halte es für absolut notwendig, dass man sich äußert. Ich bin z.B. im Filmbeirat des Goethe-Instituts, weil ich da der Jüngste bin und dieses Gremium der 50 - 65jährigen den Kontakt zur jungen Generation wirklich verloren hat. So habe ich zum Beispiel angeregt, dass der Filmbeirat sein Augenmerk auch auf TV-Produktionen richtet und diese erstmals in seinen Verleih aufgenommen hat. Die Professur mache ich, weil ich extremen Spaß daran habe, mit einer Generation zu arbeiten, die zehn Jahre jünger ist als ich. Was ich an Energie 'reinstecke, kriege ich durch die leidenschaftliche Auseinandersetzung über meine Arbeit meistens zurück."

Frage: Haben Sie Ihre Pläne für die Werbung schon realisiert? Gibt es unter den jungen Regisseuren heute ein neues künstlerisches Selbstverständnis, das diesen Wechsel "rechtfertigt"?

Nico Hofmann: "Im Januar lege ich mit zwei Spots los. Für mich gibt es diesen Widerspruch zwischen Werbung und Fiktion nicht. Ich suche bewußt nach den Spots, in denen ich kleine Formen ausprobieren kann. Der Reiz an der Werbung ist, dass man viel Zeit hat, für sich selbst zu probieren. Im Schnitt dreht man 30 Sekunden in zwei Tagen, einen 90minüter muss man in manchmal nur 25 Tagen abliefern - ein Verschleißprogramm für alle Beteiligten. Solange man einen Bezug zum Produkt oder der Geschichte, die erzählt wird, hat, finde ich Werbung total legitim."

Frage: Welche Auswirkungen sehen Sie für die Arbeit der Filmschaffenden in der Entwicklung hin zu tausend Kanälen, Verwertung von Filmaterial im Internet und auf CD-ROM?

Nico Hofmann: "Für die Schaffenden sind im Moment goldene Zeiten, besonders für junge Leute. Als ich damals von der Hochschule kam, hatte ich die Wahl zwischen ARD oder ZDF. Heute geht der Trend in zwei Richtungen: Zum einen wird die ökonomisch und schnell gemachte Billigserie produziert, auf der anderen Seite gibt es die deutliche Ausrichtung sowohl bei Pro Sieben, RTL und SAT.1 auf erstklassig gemachte TV-Movies, die international gut verwertbar sind und zum Teil mehr Zuschauer haben, als teure Lizenzware. Durch die Medienvielfalt ist es auch heute schon für Leute im Kreativbereich kaum noch abwegbar, was mit ihren Produkten geschieht. Die sogenannten Buy-Out- Verträge, bei denen man alle Rechte abgibt, werden zunehmend fraglicher, je umfangreicher die Vermarktung auch in neuen Medien voranschreitet."

Frage: Sie sind offensichtlich ein Vielarbeiter. Wie, wann wo lassen Sie Ihre Seele baumeln?

Nico Hofmann: "Ich führe ein sehr geregeltes Privatleben, aber es stimmt, ich verbringe relativ viel Zeit mit der Arbeit. Ich kann in meinem Privatleben total abschalten - wenn ein Projekt vorbei ist, fällt alles von mir ab, und ich kann mich total zurückziehen."

Das Interview führte Bettina Gries. (DJFL)


Alle Interviews mit Interview mit Nico Hofmann: Es geschah am helligten Tag

Interview mit Nico Hofmann: Es geschah am helligten Tag
Nico Hofmann, Regisseur, über den Film Es geschah am hellichten Tag Im Wald von Ödenpullach setzte der Wahl-Berliner (Jahrgang 1959) Es geschah am hellichten Tag in Szene. Nico Hofmann, Absolvent [mehr]


Nachrichten rund um Interview mit Nico Hofmann: Es geschah am helligten Tag

Ulrich Tukur ist Erwin ROMMEL - auf DVD und BR
Außergewöhnliches Historiendrama über den bekanntesten General des Zweiten Weltkriegs – Erwin Rommel mit Ulrich Tukur in der Titelrolle. [mehr]

Eindrucksvolle Literaturverfilmung mit Jan Josef Liefers: DER TURM
Eindrucksvolle Literaturverfilmung von Uwe Tellkamps mehrfach prämierten Bestseller mit Jan Josef Liefers! [mehr]

MÜNCHEN '72 - DAS ATTENTAT ab dem 23. März als DVD erhältlich!
Packende Verfilmung über das Attentat während der Olympischen Spiele 1972, mit Heino Ferch und Benjamin Sadler hochkarätig besetzt! [mehr]

Amelie Fried Verfilmung mit Veronica Ferres: Rosannas Tochter
Lighthouse Home Entertainment veröffentlicht Amelie Fried Verfilmung mit Veronica Ferres. [mehr]

ARD Video: DVD-Veröffentlichungen im September
Alle Titel sind ab 26. September 2007 im Handel und unter www.ard-video.de erhältlich: [mehr]

mediacs bringt "Solo für Klarinette"
„Solo für Klarinette“ auf DVD inklusive unveröffentlichter Audio-CD des deutschen Filmorchesters ab 27. Mai auf DVD – ein düsterer Psychothriller mit der Wucht einer klassischen Tragödie [mehr]


Blog-Einträge rund um Interview mit Nico Hofmann: Es geschah am helligten Tag

„Das Wunder von Berlin“ auf DVD bei Studio Hamburg Enterprises - Authentisches Geschichtsdrama aus der Zeit des Mauerfalls
Der Kurpfälzer Nico Hofmann ist bekannt durch viele erfolgreiche Filmproduktionen mit historischen Stoffen. Zur den wahren Geschichten werden oft... [mehr]

49. Verleihung der GOLDENEN KAMERA von HÖRZU: Josefine Preuß, Katharina Schüttler, Nadja Uhl - wer ist die Beste?
Drei Charakterschauspielerinnen haben es ins Finale zur Wahl in der Kategorie "Beste deutsche Schauspielerin" bei der GOLDENEN KAMERA von HÖRZU... [mehr]

Im Kino: DER MEDICUS
DER MEDICUS erzählt die Geschichte des Waisen Rob Cole (Tom Payne), der aus dem mittelalterlichen England ins persische Isfahan reist, um dort unter... [mehr]

SENATOR wird neuer Partner des Deutschen Nachwuchspreises FIRST STEPS
Der Senator Film Verleih wird ab 2014, neben den  Gründungspartnern UFA FICTION, Mercedes-Benz, ProSiebenSat.1 TV Deutschland und Spiegel TV, neuer,... [mehr]

„Klassiker des Fernsehfilms“ von Thomas Bräutigam im Schüren Verlag - 300 herausragende oder exemplarische Fernsehfilme seit den 1950er Jahren
Während der Anfangszeit des Fernsehens gab es ein Konkurrenzverhältnis zwischen dem neuen Medium und dem Kino. Dass es aber schon immer auch eine... [mehr]

HANNI & NANNI 3 ist ab Mai im Kino
Auch in diesem Frühling dürfen wir uns wieder auf ein bezauberndes Abenteuer mit den Zwillingen Jana und Sophia Münster freuen, denn die beiden... [mehr]

DER MEDICUS ab dem 25. Dezember 2013 im Kino
Regisseur Philipp Stölzl hat aus dem Weltbestseller DER MEDICUS von Noah Gordon ein bildgewaltiges Abenteuer-Epos für die große Leinwand geschaffen.... [mehr]

Katja Riemann: DAS WOCHENENDE ab 11. April 2013 im Kino!
Ingas (Katja Riemann) geordnetes Leben gerät ins Wanken, als ihre Freundin Tina Kessler (Barbara Auer) sie zu einem Treffen mit Freunden in ihr... [mehr]

„Der Medicus“ wird in Köln verfilmt - Wir waren am Set
Es ist einer der letzten großen Bestseller des 20. Jahrhunderts, der bislang noch nicht verfilmt wurde: „Der Medicus“. Noah Gordons Roman aus dem Jahr... [mehr]

Drehstart für DER MEDICUS
Unter der Regie von Philipp Stölzl beginnen heute die Dreharbeiten zu DER MEDICUS. Emma Rigby („Hollyoaks“, „Prisoners‘ Wives“) spielt die große Liebe... [mehr]



Interviews

Bei DigitalVD.de gibt es Interviews mit Prominenten, Stars oder Schauspielern. Ein Interview ist eine Befragung mit dem Ziel persönliche Informationen oder Sachverhalte zu einem Thema zu erhalten. Das journalistische Interview ist die bekannteste Form der Befragung. Wir befragen Personen persönlich, telefonisch oder per E-Mail. Unsere Interviews werden in unterschiedlicher Form durchgeführt. Zusammen mit unseren Biografien liefert das Interview ein schönes Gesamtbild zu einem Schauspieler(in).

Wir führen Interviews mit Schauspieler und Schauspielerinnen, Regisseure und andere Prominente aus der Film-Branche. Möchten Sie auch gerne ein Gespräch mit uns führen? Sprechen Sie uns an.

[A]  [B]  [C]  [D]  [E]  [F]  [G]  [H]  [I]  [J]  [K]  [L]  [M]  [N]  [O]  [P]  [Q]  [R]  [S]  [T]  [U]  [V]  [W]  [X]  [Y]  [Z]

Gezielt ein Interview suchen:






+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Alles Gute!

zum heutigen Geburtstag
wünschen wir folgender Person:
Gaby Köster, und allen anderen!
> Weitere Geburtstage...