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Interview mit Peter Imhof

Peter Imhof, 26 (Moderator der Talkshow 'Peter Imhof', ab 13. März 2000, Montags - Freitags, 14.00 Uhr) Frage: Ab 13. März gibt es eine neue SAT.1-Talkshow. Was unterscheidet 'Peter Imhof' von den ...

Interview mit Peter Imhof


Peter Imhof, 26 (Moderator der Talkshow 'Peter Imhof', ab 13. März 2000, Montags - Freitags, 14.00 Uhr)

Frage: Ab 13. März gibt es eine neue SAT.1-Talkshow. Was unterscheidet 'Peter Imhof' von den anderen Daily Talks?

Peter Imhof: Ich sehe anders aus als alle anderen Talk-Moderatoren. Ich rede anders, ich bin jünger, ich bin ein ganz anderer Typ - genau wie sich alle anderen auch im Prinzip voneinander unterscheiden. Es ist Blödsinn zu sagen, wir machen eine ganz neue Talkshow. Sie wird schon allein dadurch, dass ich ein anderer Typ bin, anders sein. Ich habe eine ganz andere Art, mit Leuten zu reden. Vielleicht bin ich einfach ein wenig direkter, vielleicht auch etwas unverblümter. Das kann man sehr schlecht von sich selbst sagen, ich weiß nur, dass ich so sein werde, wie ich normal auch bin. Ich bin neugierig, und wenn ich etwas blöd finde, sage ich es auch. Ich fahre die Menschen aber nicht an, eigentlich halte ich mich für einen umgänglichen Menschen.

Frage: In deiner Biographie steht, du bist neugierig, besonders kommunikativ und hast gelernt zuzuhören und auf Leute zuzugehen...

Peter Imhof: Ich glaube, dass man für diesen Beruf von Natur aus Interesse braucht, aber ich habe auch volontiert und anschließend als Moderator bei Radio 'ffn' in Hannover gearbeitet - da lernt man das. Aber generell: Wenn man im Journalismus arbeitet, musss man zuhören können. Neugierde ist auch eine Eigenschaft von mir. Ein Gespräch, z.B. in einer Talkshow, kann ich mir gut vorstellen, ich rede gern mit Freunden und bin ein disKusssionsfreudiger Mensch.

Frage: Was macht einen guten Moderator für dich aus?

Peter Imhof: Die Hauptrolle spielen immer die Gäste, die eine Geschichte erzählen. Ein guter Moderator ist für mich jemand, der die Frage stellt, die alle im Kopf haben. Er ist gut, wenn er das Sprachrohr der Zuschauer ist. Das ist ein Ziel. Außerdem: Einen guten Moderator macht es aus, die Leute reden zu lassen, zum Reden zu animieren oder zum richtigen Zeitpunkt die Notbremse zu ziehen.

Frage: Wie sieht es mit deiner Affinität in Sachen Daily Talk grundsätzlich aus?

Peter Imhof: Ich bin ehrlich, ich gucke nicht alles. Ich gucke 'Sonja' z. B., weil ich sie sehr attraktiv finde, oder 'Sabrina'. Oliver Geissen sehe ich gern, wegen seiner norddeutschen Art. Ich könnte mir aber nicht vorstellen, den ganzen Tag nur Talkshows zu gucken. Das ist in gewissem Maß superinteressant, und ich freue mich auch darauf, das machen zu können, aber man braucht auch mal wieder einen geistigen Ausgleich.

Frage: Du wirst demnächst jeden Tag im TV präsent sein, eine ganze Menge Leute werden dich dann kennen und vermutlich auch erkennen. Wie stehst du zum Thema Privatsphäre?

Peter Imhof: Ich wurde langsam an das Thema herangeführt. Ich war zuerst im Radio - wenn du in Norddeutschland aufwächst und bei 'ffn' für eine teilweise sehr ländliche Bevölkerung arbeitest, kennen alle deinen Namen. Und aufgrund meiner Arbeit für MTV erkennen mich die Leute, z.B. wenn ich zu H&M oder zu WOM gehe. Da wurde ich zum ersten Mal mit dem Thema Prominenz konfrontiert, aber nie wirklich krass.

Frage: Aber du hast kein Problem damit?

Peter Imhof: Ich habe sehr viele Freunde, die gar nicht in dem Geschäft arbeiten. Wenn wir uns treffen, reden wir nicht über TV oder Radio, sondern über ganz normale Sachen wie Auto, Fußball oder so - das hilft mir sehr. Ich mag Kollegen sehr gern, aber wahre Freunde sind wirklich die, die ich schon hatte, als ich noch zur Schule gegangen bin.

Frage: Du kommst vom Radio. Was hat dich bewogen, zum Fernsehen zu gehen?

Peter Imhof: Ich wollte das schon immer und glaube, 70 bis 80 % aller Radio-Moderatoren träumen davon, zum Fernsehen zu gehen. Du bekommst beim Radio ganz schnell Routine, es macht sehr viel Spaß, aber du denkst immer, das kann nicht alles gewesen sein, es ist eben immer nur Radio. Ich war 23 Jahre alt, als ich die Morning-Show bei 'ffn' moderiert habe. Das Potential ist dann schnell erschöpft. Dann kam MTV, was für mich ein toller Übergang war, ich habe mich ein Jahr richtig austoben können.

Frage: Wie war es, als du dich das erste Mal vor der Kamera gesehen hast?

Peter Imhof: Es ist komisch, es fallen einem Sachen auf, die man vorher nicht gemerkt hat. Ich dachte z.B.: 'Warum kratze ich mich immer am Ohr?' Das ist nicht wirklich schlimm, und beim Foto-Shooting sagte man mir plötzlich: 'Mensch Peter, fass dir noch einmal so ans Ohr, das sieht cool aus...' Man weiß gar nicht wohin mit den Händen. Und du mussst immer versuchen, gut auszusehen - beim Radio kann man auch in Jogginghose arbeiten.

Frage: Wie behältst du deine Bodenhaftung?

Peter Imhof: Das ist immer gefährlich, wenn jemand wirklich von heute auf morgen komplett in so ein Metier 'reinrutscht. Es ist schon ein toller Schritt für mich, aber ich habe ja ein Jahr Fernsehen gemacht. Auch bei MTV wird man viel 'rumgereicht, man lernt viele Leute kennen, die einen auch auf der Straße ansprechen. Es ist also keine ganz plötzliche Entdeckung.

Frage: Was hast du dir vorgenommen für die Sendung?

Peter Imhof: Ich will so bleiben, wie ich bin, ich will so sein, wie ich bin, ich will ich sein - deshalb hat man sich ja auch letztendlich für mich entschieden.

Frage: Welches war deine bisher wichtigste berufliche Erfahrung?

Peter Imhof: Das war das Jahr bei MTV. Ich habe jeden Tag zwei bis drei Stunden live Sendung gemacht und viele Leute kennengelernt, die auch Vorbild für mich waren. Und ich habe auch gelernt, wie man mit Mitarbeitern nicht umgehen sollte. Jetzt bin ich froh, dass ich bei einem Sender arbeiten darf, bei dem nur Profis sind.

Frage: Ich habe gelesen, dass du angeblich extreme Herausforderungen magst, was war deine bisher extremste?

Peter Imhof: Ich habe vor zwei Jahren einen Kurzskiurlaub in der Schweiz gemacht - zum Eiswand-Klettern. Man wurde an einem Seil heruntergelassen, kurz vor einem Fluss. Du mussstest eine senkrecht zugefrorene Eiswand hochklettern, mit Eispickeln an den Füßen und Händen. Ich wäre beinahe gestorben, ich konnte nicht mehr, als ich oben war, war ich froh, dass ich es gepackt habe und hatte richtig Schiss. Ich bin eigentlich kein Extrem-Sportler, das war eine riesige Herausforderung, das war Wahnsinn. Toll war auch letztes Jahr bei MTV, als ich bei der Echo-Verleihung einen Preis vergeben durfte. Es war schon ein tolles Gefühl, auf der Bühne zu stehen. Man sieht in den ersten Reihen nur Promis sitzen, die man jahrelang kennt und die dich gar nicht kennen.

Frage: Gibt es einen Grundsatz, dem du in deinem Leben immer treu bleibst?

Peter Imhof: Ich bin ein Mensch, der immer denkt, 'nutze den Tag'. Es gibt viele Freunde, die sagen, man sollte sparen und nur für die Zukunft leben. Das ist auch nicht ganz unwichtig, aber ich sage mir, wenn ich heute den Tag nicht nutze, war es vielleicht die letzte Chance. Für mich ist jetzt die Talkshow aktuell. Da sitzt ein Team - Profis -, 25 bis 30 Leute, die wissen, was sie tun. Und ich bin derjenige, der das, was sie recherchieren, verkaufen und dem gerecht werden musss, das ist meine aktuelle Herausforderung.

Frage: Was kann dich maßlos aufregen?

Peter Imhof: Wenn Leute Kontra geben, nur so aus Prinzip. Darin sehe ich keinen Sinn. Aufregen kann mich Geiz, ich wurde großzügig erzogen. Aggression nervt mich total. Ich habe in der Großstadt oft erlebt, dass Leute einfach anfangen 'rumzuschreien.

Frage: Was sind deine beruflichen Wünsche?

Peter Imhof: Ich möchte, dass die Sendung lange läuft und dass ich danach die Chance habe, noch andere Dinge zu machen. Eine Abend-Sendung würde ich später auch gern mal machen.

Frage: Was schaust du dir privat gern an?

Peter Imhof: Ich liebe die 'Simpsons'.

Frage: Wie gefällt dir Berlin?

Peter Imhof: Berlin ist 1A, ich bin total gern hier, im Sommer bin ich in Berlin-Mitte oder im Café am Neuen See - Ausgehen in Berlin klappt super. (DJFL)


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