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Interview mit René le Riche: Blitzlicht

René le Riche, 31, moderiert montags bis freitags ab 18.55 Uhr die Sat.1-Sendung "Blitzlicht" Frage: Woher kommt Dein wohlklingender Name? René le Riche: Der ist echt, wir sind Hugenotten. Meine ...

Interview mit René le Riche


René le Riche, 31, moderiert montags bis freitags ab 18.55 Uhr die Sat.1-Sendung "Blitzlicht"

Frage: Woher kommt Dein wohlklingender Name?

René le Riche: Der ist echt, wir sind Hugenotten. Meine Mutter hat darauf bestanden, dass ich entgegen der Familientradition nicht den Vornamen Friedrich bekomme, sondern einen kurzen französischen, der zum Nachnamen paßt, und der sich vor allem nicht verkürzen oder verniedlichen läßt. Meine Eltern sind Deutsche, meine Mutter kommt aus Ostpreußen, und mein Vater trägt den Namen le Riche.

Frage: Du hast schon in sehr vielen verschiedenen Sparten gearbeit, z. B.: Aufnahmeleitungs-Assistenz, Requisite, Jura-Studium, Du hast eine Schauspiel- und eine Versicherungs-Ausbildung absolviert, beim Radio und als Sprecher gearbeitet, bei "VIVA" und jetzt bei "BLITZLICHT". Wofür schlägt Dein Herz am meisten?

René le Riche: Moderieren mache ich am längsten von allem, und es ist das, was mir im Moment am meisten Spaß macht. Für mich war beim Moderieren immer wichtig, dass ich auch redaktionell arbeite.

Frage: Wie arbeitest Du redaktionell?

René le Riche: Ich schreibe meine Texte, hin und wieder mache ich aber auch Beiträge. Aber meistens sind die Aufträge an die 'BLITZLICHT'-Redakteure vergeben. Es kann aber auch schwierig werden, wenn ich einen eigenen Beitrag mache, weil mir dann eventuell die Zeit für den Moderationstext fehlt.

Frage: Was ist eigentlich das Tolle an einer Live-Sendung?

René le Riche: Das Faszinierende ist das 'Beben', finde ich. Bei einer Aufzeichnung habe ich immer im Hinterkopf, wenn etwas schiefgeht, kann ich den Satz noch mal neu anfangen. Wenn man live arbeitet, hat man nur die Sicherheit, dass man den Text auswendig kann. In einer Live-Sendung denke ich im Text. Ich lese nicht mehr und versuche, schön zu betonen, sondern ich denke mit, was ich sagen will. Es ist ein Kick.

Frage: Du erzählst die Geschichten in "BLITZLICHT" stets mit einem kleinen Kommentar, mit einem Augenzwinkern. Wie machst Du das?

René le Riche: Hin und wieder muss ich aufpassen, dass ich nicht zu sarkastisch werde. Manche Themen haben Informationswert, aber sie haben für mich in allererster Linie auch einen Unterhaltungswert. Warum sollte ich Themen, die auch etwas Lustiges haben, bierernst anmoderieren? Ich möchte nie Stars durch den Kakao ziehen, ganz im Gegenteil. Ich finde es für den Zuschauer besser, deutlich zu machen, dass das auch Menschen sind. Wir nehmen den Zuschauer ja mit in eine ganz andere Welt, die sie sonst nie zu sehen bekommen, aber das ist eine Welt, die auf ihrer Ebene ist, nicht drüber, sondern irgendwo nebenan.

Frage: Wie bekämpfst Du Lampenfieber?

René le Riche: Ich bekomme immer noch feuchte Handflächen vor einer Sendung. Bei der ersten Live-Sendung, die ich gemacht habe - bei 'VIVA' - habe ich gedacht, mir gehen die Knie weg. Die haben so geschlottert, dass ich meinte, die Zuschauer sehen das. Das hat mal irgendwann aufgehört, und es stellt sich Routine ein. Aber die feuchten Hände hören nie auf. Ich stehe vor jeder Sendung mit Kärtchen und wedele mir in die Handflächen. Nervös bleibe ich.

Frage: Welche Themen interessieren Dich am meisten?

René le Riche: Ich bin damals zu 'VIVA' gegangen, weil mich Musik sehr interessiert - in 'BLITZLICHT' gibt es ja auch viele Musikthemen. Eigentlich ist das mein Hauptthema, weil ich auch noch viel Wissen von den 'VIVA'-News mitbringe: über Bandkonstellationen, wer hat sich wann wo aufgelöst und getrennt, und was ist daraus entstanden.

Frage: Machst Du auch selbst Musik?

René le Riche: Nein, das nicht. Das einzige, was ich mache, ist an meinem PC Musikstücke neu zu arrangieren, und das setze ich ein, wenn ich als DJ auflege.

Frage: Welche Musik hörst Du denn am liebsten?

René le Riche: Ich weiß gar nicht, wie man das heute nennt, früher hieß das 'Electronic Body Music'. Das waren Bands wie 'Front 242'. Heute gibt es diesen Musikstil immer noch. Ich glaube, heute würde man den überwiegend als 'Synthy Pop' bezeichnen, mit der großen Überschrift 'Depeche Mode'. Ich höre sehr gern synthetisch gemachte Musik, und 'Depeche Mode' ist nach wie vor eine meiner Lieblingsbands, aber auch 'Yello' oder 'Underworld'.

Frage: Arbeitest Du noch für andere Medien?

René le Riche: Ja, für 'Business TV'. Große Firmen machen mittlerweile für ihre Mitarbeiter nicht mehr Schulungen in Hotels, sondern Fernsehen. Es gibt Sendungen, die schulen die gesamte Belegschaft, andere nur bestimmte Fachabteilungen. Es geht z. B. um neue Produkte, Produktdarstellung, Dekoration. Neulich habe ich eine Sendung zum Thema Nintendo gemacht. Schwierig bei einem technischen Produkt ist, dass die Verkäufer mindestens auf dem Wissensstand der Käufer bleiben müssen, und gerade bei Computern und Spielen sind 14-16jährige immer drei bis vier Monate voraus. Außerdem bin ich ja DJ.

Frage: Wohin soll es beruflich gehen?

René le Riche: Eine eigene feste Sendung wäre natürlich prima, klar. Ich muss ehrlich sagen, dass ich noch nicht so richtig weiß, ob ich besser für ein Magazin oder für den Show-Bereich geeignet bin. Ich habe noch nie mit Kandidaten in einem Studio gearbeitet und weiß gar nicht, ob ich das kann. Alles, was ich bisher gemacht habe, hat in irgendeiner Weise mit Magazinen zu tun, und da fühle ich mich einigermaßen sicher. Alles andere wäre eine Herausforderung, der ich mich gern mal stellen würde.

Frage: Wo ist Dein Lebensmittelpunkt, und was machst Du als erstes, wenn Du frei hast?

René le Riche: Mein Lebensmittelpunkt ist weiterhin Düsseldorf, und wenn es geht, sollte das auch so bleiben. Wenn ich freitags nach Hause komme, steige ich entweder in die superheiße Badewanne und gehe ins Bett oder ich treffe mich mit Freunden und trinke ein Bierchen. Es gibt keinen Usus, was ich unbedingt machen muss, aber ich möchte mindestens einmal in der Sauna gewesen sein, einen bestimmten Freund gesehen haben und Zeit mit meiner Freundin verbracht haben.

Frage: Wie fühlst Du Dich als Rheinländer in Berlin?

René le Riche: Anfänglich haben mir alle gesagt: 'mein Gott, die Berliner!' Aber ich finde, die Berliner sind nicht so weit weg von den Rheinländern. Manchmal bekommt man einen ruppigen Spruch ab, aber das kann in Düsseldorf auch passieren.

Frage: Was ist mit Sport?

René le Riche: Ich mache Karate und gebe Unterricht. Das ist auch so eine Art Lebensmittelpunkt. Das Problem ist, dass ich wegen der vielen Zeit, die ich in Berlin verbringe, kaum noch dazu komme, selbst zu trainieren, geschweige denn, meine Gruppe zu unterrichten. Wahrscheinlich muss ich mein Amt als Lehrer niederlegen.

Frage: Wieso ausgerechnet Karate?

René le Riche: Als ich 14 Jahre alt war, habe ich damit angefangen, weil ich dachte, 'wow, dann haut dir keiner mehr aufs Gesicht'. Mittlerweile habe ich festgestellt, wenn man diesen Sport ernsthaft betreibt und an eine gute Schule geraten ist, spielt Selbstverteidigung nur eine bedingte Rolle. Karate hat nichts damit zu tun, Steine oder Bretter zu zerschlagen, sondern mit Achtung des Partners, mit Höflichkeit, mit Etikette und Körperbeherrschung. Rein von der sportlichen Seite gibt es nichts, was so umfassend fordert. Außerdem ist Wasser mein Element: Schwimmen, Sauna, Whirlpool, Badewanne - ich finde, das Geräusch von fließendem Wasser und den Aufenthalt in Wasser absolut genial.

Frage: Wofür gibst Du das meiste Geld aus?

René le Riche: Für CDs und Platten, nicht für Klamotten. Wenn ich eine Hose brauche, gehe ich los und kaufe eine. Die trage ich, bis sie auseinanderfällt. Mit Klamotten bin ich jetzt konfrontiert, durch die Sendung. Man stattet mich wirklich mit hochklassigen Sachen aus. Und plötzlich ändert sich meine Einstellung zu Kleidung ...

Das Interview führte Anke Walter. (DJFL)


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