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Interview mit Ulrich Reinthaller (32) und Stefan Gubser (40)

Zwei Sat.1-Weißkittel auf Erfolgskurs in der Serie "Hallo Onkel Doc" Ab dem 28. Mai 1997, immer mittwochs um 20.15 Uhr, wiederholt SAT.1 auf vielfachen Wunsch die ersten zwei Staffeln von "Hallo, ...

Interview mit Stefan Gubser


Zwei Sat.1-Weißkittel auf Erfolgskurs in der Serie "Hallo Onkel Doc"

Ab dem 28. Mai 1997, immer mittwochs um 20.15 Uhr, wiederholt SAT.1 auf vielfachen Wunsch die ersten zwei Staffeln von "Hallo, Onkel Doc!". Insbesondere die ganz jungen Zuschauer möchten noch einmal sehen, wie alles für Kinderchirurg Dr. Markus Kampmann, gespielt von Ulrich Reinthaller, begonnen hat. Die beliebte SAT.1-Kinderarzt-Serie konnte in den letzten Jahren bis zu 7,6 Millionen Zuschauer begeistern und erreichte Marktanteile bis zu 27 Prozent. Auch deshalb wählten die Zuschauer "Hallo Onkel Doc!" 1995 zur beliebtesten deutschen Arzt-Serie. Ulrich Reinthaller erhielt dafür den Zuschauer-Bambi.

Ein Special und neue Folgen (4.Staffel) von "Doc" sind ab Januar '98 im Programm, aber Team und Schauspieler beginnen bereits im August 1997 die Dreharbeiten zur fünften Staffel.

Außerdem haben die Zuschauer ab dem 4. Juni 1997 die Gelegenheit, noch einmal bei der ersten Staffel der "Kurklinik Rosenau" dabeizusein - jeden Mittwoch um 21.15 Uhr, im Anschluß an "Hallo, Onkel Doc!". Bei der ersten Ausstrahlung im Sommer 1996 sahen in der Spitze 6,55 Millionen Zuschauer (20,4 Prozent Marktanteil) die "Kurklinik Rosenau". Trotz Fußball und Olympia konnte sich die frische Kurklinik-Serie aus dem Rheingau (bis auf eine Ausstrahlung) immer als Marktführer auf dem Sendeplatz durchsetzen.

Ab 8. September 1997, dann immer montags um 20.15 Uhr, gibt es dreizehn neue Folgen der zweiten Staffel zu sehen. Die dritte Staffel der "grünen" Weißkittel-Serie wird ab August 1997 in Wiesbaden und Umgebung gedreht.

Frage: Arztserien gehören zu den populärsten Programmen im deutschen Fernsehen. Wie erklären Sie sich den Erfolg der Weißkittel-Serien?

Ulrich Reinthaller: "In Krankenhaus-Serien geht es um ein ganz elementares Thema, das uns täglich beschäftigt - die eigene Gesundheit. Man kann seine ganz persönlichen Erfahrungen mit den TV-Geschichten in Verbindung bringen, weiß, wie es sich anfühlt, den Medizinern vertrauen zu müssen, ihnen ausgeliefert zu sein. 'Hallo, Onkel Doc!' reflektiert zudem unsere ständige Sorge um die lieben Kleinen."

Stefan Gubser: "Neben dem Rat und Trost, den Arzt-Serien spenden können - andere sind ja noch viel schlimmer 'dran - bieten wir menschliche und angenehme Unterhaltung. Die ,Kurklinik Rosenau' ist keine Hardcore-Spital-Serie wie ,Emergency Room'. Bei uns fließt das Blut nicht in Strömen und es fliegen auch keine Spritzen durch die Gegend. In der Kurklinik nimmt man sich Zeit für den einzelnen Patienten und praktiziert alternative Heilmethoden."

Frage: Herr Reinthaller, die vierte Staffel von "Doc" wird Ende Mai abgedreht - können Sie sich noch erinnern, wie alles angefangen hat?

Ulrich Reinthaller: "Oh, ja - das war eine aufregende Zeit. Die schnelle Entscheidung von mir und dem Sender, mich als Onkel Doc zu etablieren und die Umstellung, erst einmal aufs Theater zu verzichten und sich einer Seriendramaturgie zu verpflichten. In einer Serienepisode von 45 Minuten müssen die Geschichten natürlich viel komprimierter erzählt werden, als im 90minütigen Film - als Schauspieler muss man sich darauf einstellen und so konzentriert wie möglich spielen. Diesem Anspruch versuche ich bis heute treu zu bleiben."

Frage: Haben Sie als TV-Ärzte keine Angst, als Schauspieler zu sehr auf den Arzt-Typ festgelegt zu werden?

Stefan Gubser: "Natürlich behalten die Regisseure und Produzenten einen Schauspieler so im Gedächtnis, wie sie ihn zuletzt gesehen haben. Aber bei der Vielzahl der Serien und Fernsehproduktionen ist heute die angesprochene Festlegung kaum noch eine Gefahr. Ich suche meine Rollen bewußt so aus, dass ich möglichst konträre Figuren spiele."

Frage: Wie haben Sie die Zeit zwischen den Serien-Drehs genutzt?

Ulrich Reinthaller: "Ich habe einen Film in Frankreich gedreht und einen österreichischen Streifen gemacht. Österreich ist für einen Filmschauspieler ein schwieriges Pflaster. Wir haben zwar eine interessante Theaterszene, aber die Filmwirtschaft ist unterentwickelt. Der französische Film hingegen ist sehr spannend - Kultur pur, ein Wertbegriff wie ,Deutsche Autos'."

Stefan Gubser: "Ich habe in zwei internationalen Fernsehproduktionen gespielt: Einen französich/italienischen Dreiteiler mit Claudia Cardinale, einen französich/österreichischen Psychothriller, und jetzt drehe ich in Marokko die Bibel-Verfilmung ,Salomon'."

Frage: Herr Reinthaller, Sie engagieren sich nicht nur als TV-Arzt, Sie haben sich auch mit SAT.1 für die Kinder in Mostar stark gemacht...

Ulrich Reinthaller: "Das war ein Gebot der Stunde. Von den gesammelten Spenden werden jetzt Kindergärten errichtet, und wir hoffen, im Herbst bei der Einweihung dabeizusein."

Frage: Was ist das für ein Gefühl, sich nach einem Jahr im Fernsehen wiederzusehen?

Stefan Gubser: "Das ist in der Tat eine merkwürdige Erfahrung. Man erinnert sich spontan an viele Dinge von damals, zieht Bilanz, wohin man sich schauspielerisch und auch menschlich entwickelt hat - da läuft parallel ein ganz anderer Film im Kopf. Dennoch freue ich mich, dass SAT.1 noch einmal zeigt, wie es mit der ,Kurklinik' angefangen hat. Im Anschluß laufen die neuen Folgen - also 26 Wochen Dr.Tannert auf Rezept..."

Frage: Haben Sie durch Ihre Erfahrung als TV-Mediziner neue Erkenntnisse über die "Götter in Weiß" gewonnen?

Stefan Gubser: "Ich bin Ärzten gegenüber noch skeptischer geworden."

Ulrich Reinthaller: "In den letzten fünf Jahren sind mir so viele Mediziner begegnet - und jeder von denen erzählt 'was anderes. Man muss einfach seinen Arzt des Vertrauens finden. Für mich kommt nur ganzheitliche Medizin und Homöopathie in Frage. Ich praktiziere auch selber ein bißchen."

Frage: Wen und was kurieren Sie?

Ulrich Reinthaller: "Freunde, Familienmitglieder - obwohl mir meine Frau auf diesem Gebiet in nichts nachsteht. Wenn z.B. am Wochenende jemand Kopfschmerzen, eine Erkältung oder Rückenschmerzen hat, bekommt er von mir ein homöopathisches Mittel und muss dann meist am Montag nicht mehr zum Doktor."

Frage: Kennen Sie sich von Ihrer Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien?

Stefan Gubser: "Wir haben uns knapp verpaßt. Ich bin 1980 abgegangen, Ulrich kam ein Jahr später."

Frage: Herr Reinthaller, was wäre aus Ihnen geworden, wenn Sie nicht mit sechzehn Jahren das Abitur geschmissen hätten und an der renommierten Schule gelandet wären?

Ulrich Reinthaller: "Abenteurer, Flieger, Bergsteiger - irgendetwas Spannendes draußen in der Natur."

Frage: Auf dem Bildschirm sind Sie die Alten geblieben - wie schaut's privat aus?

Ulrich Reinthaller: "Im Oktober ist unser zweites Kind zur Welt gekommen - Valetta, ein Mädchen benannt nach der Hauptstadt von Malta, wo wir während der Schwangerschaft meiner Frau Urlaub gemacht haben. Ich suche für meine Familie ein großes, einsames Haus auf dem Land - möglichst ohne Nachbarn im Umkreis von mindestens fünf Kilometern."

Stefan Gubser: "Ich habe im Dezember 1996 geheiratet."

Frage: Was machen Ihre Frauen während Ihrer ausgedehnten Drehzeiten?

Stefan Gubser: "Meine Frau ist Ökonomin und hat ihren Job erstmal aufgegeben, um mich zu begleiten. Es ist unheimlich angenehm, jemanden Vertrauten um sich zu haben, wenn man an einen Set mit hundert neuen Gesichtern kommt."

Ulrich Reinthaller: "Auch wenn meine Frau Regina Fritsch die Hauptlast der Erziehung trägt, steht sie selber noch vor der Kamera und dreht. Manchmal kommt meine Familie an den Set in Berlin. Ansonsten versuche ich, so oft wie möglich am Wochenende nach Hause zu fliegen. Da tanke ich wieder auf für die nächste harte Woche am Set. Und ein bißchen Wien tut mir auch manchmal ganz gut..."

An die Wiederholungen beider Serien schließen sich die neuen Staffeln an - was erwartet den Zuschauer dann Neues?

Ulrich Reinthaller: "Doc reist bis nach Boston, zum ,Childrens Hospital' und trifft dort die große Liebe. Aber zurück in Heidelberg holt das Paar ein bißchen die Realität ein."

Stefan Gubser: "Unsere medizinischen Schwerpunkte bleiben Naturheilverfahren und Prävention. Wir drehen weiter im Rheingau, in der gleichen Klinik und mit dem gleichen Team. Bis auf eine Ausnahme: Eine neue Kollegin kommt nach Rosenau..."

Das Interview führte Bettina Gries. (DJFL)


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