Sie befinden sich hier: Home - Interviews - S - Interview mit Steffen Simon

Die Eiskönigin Die Eiskönigin

Die Eiskönigin

Die furchtlose Königstochter Anna macht sich zusammen mit dem schroffen Naturburschen ...
...jetzt mehr!

Interview mit Steffen Simon

Steffen Simon, 33, ist Sportmoderator in SAT.1 Frage: Du bist seit Mitte August 1998 in SAT.1 zu sehen. Wie beurteilst Du Deine Moderation? Steffen Simon: Beurteilen sollen mich andere, aber ...

Interview mit Steffen Simon


Steffen Simon, 33, ist Sportmoderator in SAT.1

Frage: Du bist seit Mitte August 1998 in SAT.1 zu sehen. Wie beurteilst Du Deine Moderation?

Steffen Simon: Beurteilen sollen mich andere, aber wäre ich kein guter Moderator, hatte mich die 'ran'-Redaktion nicht verpflichtet. Generell bin ich sehr selbstkritisch und versuche ständig, noch besser zu werden.

Frage: Hast Du Vorbilder?

Steffen Simon: Ich bin schon als 13jähriger Schülerreporter beim RIAS unter Hans Rosenthal geworden. Damals hatte ich ein Vorbild: Heinz Florian Oertel. Sein politisches Sendungsbewußtsein hat mich zwar genervt, aber als Reporter ist er in Deutschland unerreicht.

Frage: Du trittst in die Fußstapfen von Kerner und Beckmann - ein schwieriges Erbe?

Steffen Simon: Die beiden waren und sind großartige Moderatoren. Ich wußte aber von Anfang an, dass ich nur dann ein e Chance habe, wenn ich sie nicht kopiere, sondern mein eigenes Ding mache und so bleibe, wie ich bin. Das scheint mit gelungen zu sein. Ich bin sehr stolz darauf, dass niemand mehr nach den beiden kräht.

Frage: Wie bist Du denn?

Steffen Simon: So wie im Fernsehen. Ich verstelle mich nicht, wenn vor mir eine Kamera steht.

Frage: Du kommst ja vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Gibt es Unterschiede zu einem privaten Sender?

Steffen Simon: Immer weniger, z.B. 'ran': Wenn die ARD eine DFB-Pokal-Sendung macht, sind bis ins kleinste Detail 'ran'-Elemente zu finden. Allerdingsfandich diese Kopien schon als 'Sportschau'-Moderator nur selten gelungen.

Frage: Wo würdest Du zur Zeit den deutschen Fußball in Europa einordnen?

Steffen Simon: Tja, was ist deutscher Fußball? Sind das die deutschen Spieler oder ist das die deutsche Bundesliga? Es ist zur Zeit eine Umbruchphase, in der man festlegen muss, was eigentlich deutsch ist. Die Schalker sagen z.B., jeder, der für uns kämpft, ist ein Schalker, egal welche Nationalität er hat. Die deutschen Fußballer müssen sehr aufpassen, das wissen wir ja alle. Und dass wir riesengroße Nachwuchsprobleme haben und mit der Nationalmannschaft schweren Zeiten entgegensehen.

Frage: Glaubst Du, dass mit Erich Ribbeck und Uli Stielike eine Wende kommt?

Steffen Simon: Mit welchen Spielern sollen sie denn so schnell eine Wende herbeizaubern? Ich finde, die beiden stellen sich einer sehr anspruchsvollen Aufgabe.

Frage: Neben Fußball moderierst Du auch Boxen. Sind das die Beiden Sportarten, für die Dein Herz schlägt?

Steffen Simon: Als Journalist und Fan ja. Dazu noch Radrennen. Privat bricht in mir der kleine Junge durch, sobald ein Ball an mir vorbeihoppelt. Und ich bin Marathonläufer, begeisterter Touren-Ski-Läufer und Segelflieger.

Frage: Auch wenn Du ein "alter Hase" im Moderationsgeschäft bist: Hast Du Lampenfieber?

Steffen Simon: Nein, Rotlicht an oder aus, das macht für mich keinen Unterschied mehr. Neulich hat mich der Schauspieler Ben Becker, der bei unseren Box-Übertragungen Ringsprecher ist, dafür als 'abgewichste Sau' beschimpft. Er ist nämlich das ganze Gegenteil.

Frage: Gab es in Deiner Karriere peinliche oder witzige Patzer?

Steffen Simon: Ich musste in der Sportschau eine Meldung vorlesen, in der es um den Tennisspieler Stefan Edberg ging, und ich habe Stefan Effenberg gesagt. In dem Moment war bei mir so ein Filmriß, dass ich die Zettel nach hinte geschmissen und mich verabschiedet habe. Das hat mir intern nicht zur Ehre gereicht. Die Zuschauer fanden es gut. Wenn es um Sportschau-Rückblicke geht, wird dieser Vorfall immer wieder gezeigt.

Frage: Wohin soll es beruflich gehen?

Steffen Simmon: Zunächst mal will ich noch einige Jahre 'ran' mitgestalten - über 2000 hinaus. Dannach schließe ich nichts aus. Mein Traumjob ist Korrespondent in London.

Frage: Frisur und Kleidung. Wirst Du beraten oder ist das Dein Stil? Wie siehst Du privat aus?

Steffen Simon: Auch privat trage ich manchmal einen Anzug. Ja, und meine Frisur? Viele nennen mich ja den Wolfgang Petri der Sportjournalisten. Ich seh mit der Frisur, die ich habe, am besten aus. Man muss ja nicht jeden Kurzhaartrend mitmachen. Bei den Klamotten werde ich von einer Designerin in Hamburg beraten. Wir haben vor jeder Sendung hitzige DisKusssionen, und am Ende setzt sie sich immer durch. Ich finde, es sieht immer anständig aus. Die Mode, die es zu Zeit gibt - grau und schwarz und braun - das ist, als ob man gerade von einer Beerdigung kommt, damit habe ich Schwierigkeiten. Ich brauche Farben, nur die gibe es zur Zeit in der Mode nicht.

Frage: Wirst Du auf der Straße erkannt und angesprochen?

Steffen Simon: Selten. Ich wohne seit 12 Jahren in Berlin-Kreuzberg. Meine Nachbarn wissen inzwischen, dass ich Fernsehmoderator bin und ertragen es ganz tapfer.

Frage: Bleibt noch genug Zeit für Dich und Deine Familie?

Steffen Simon: Ja, obwohl wir kämpfen müssen. Manchmal begleitet mich meine Frau und meine Tochter nach Hamburg, aber man muss schon sehr aufpassen, dass niemand zu kurz kommt. Freie Wochenenden gab's noch nie.

Frage: Wie findet Deine Frau das?

Steffen Simon: Sie wußte, worauf sie sich einläßt. Es war damals, als wir geheiratet haben , noch nicht so klar, worauf alles hinausläuft, aber sie haat es schon vermutet und sich trotzdem für mich entschieden. Am Anfang hat sie sich nicht für Fußball interessiert, aber heute 'erwische' ich sie manchmal dabei, wie sie sich ein Spiel im Fernsehen ansieht. (DJFL)


Alle Interviews mit Interview mit Steffen Simon

Interview mit Steffen Simon
Steffen Simon, 33, ist Sportmoderator in SAT.1 Frage: Du bist seit Mitte August 1998 in SAT.1 zu sehen. Wie beurteilst Du Deine Moderation? Steffen Simon: Beurteilen sollen mich andere, aber [mehr]



Interviews

Bei DigitalVD.de gibt es Interviews mit Prominenten, Stars oder Schauspielern. Ein Interview ist eine Befragung mit dem Ziel persönliche Informationen oder Sachverhalte zu einem Thema zu erhalten. Das journalistische Interview ist die bekannteste Form der Befragung. Wir befragen Personen persönlich, telefonisch oder per E-Mail. Unsere Interviews werden in unterschiedlicher Form durchgeführt. Zusammen mit unseren Biografien liefert das Interview ein schönes Gesamtbild zu einem Schauspieler(in).

Wir führen Interviews mit Schauspieler und Schauspielerinnen, Regisseure und andere Prominente aus der Film-Branche. Möchten Sie auch gerne ein Gespräch mit uns führen? Sprechen Sie uns an.

[A]  [B]  [C]  [D]  [E]  [F]  [G]  [H]  [I]  [J]  [K]  [L]  [M]  [N]  [O]  [P]  [Q]  [R]  [S]  [T]  [U]  [V]  [W]  [X]  [Y]  [Z]

Gezielt ein Interview suchen:






+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Alles Gute!

zum heutigen Geburtstag
wünschen wir folgender Person:
Brendan Fraser, und allen anderen!
> Weitere Geburtstage...