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Interview mit Til Roquette, Sonavis

Til Roquette ist geschäftsführender Gesellschafter der Sonavis GmbH. Die Sonavis GmbH mit Sitz in München entwickelt und vermarktet das speziell nach Kundenwünschen konfigurierbare All-In-One ...

Interview mit Til Roquette


Til Roquette ist geschäftsführender Gesellschafter der Sonavis GmbH. Die Sonavis GmbH mit Sitz in München entwickelt und vermarktet das speziell nach Kundenwünschen konfigurierbare All-In-One Home-Entertainment Center Sonavis One für das hochwertige Heimkino oder Wohnzimmer.

Herr Roquette, wo sehen Sie die Möglichkeiten von High-Definition zum momentanen Zeitpunkt?

Stand heute gibt es vier Möglichkeiten, die Vorteile von High Definition zu nutzen:

1. HDTV

Pro7 und Sat.1 strahlen in unregelmäßigen Abständen auf speziellen Satelliten-Kanälen Spielfilme im High-Definition-Format aus. Des Weiteren läuft HDTV auf dem über Satellit ausgestrahlten Sendern HD1 (ehem. Euro1080). Nach 16:00 Uhr läuft ein recht anspruchsvolles Programm, das komplett auf dem HD-Standard 1080i basiert. Dafür benötigt man eine Decoder-Karte, die man im Online-Shop des Senders erwerben kann.

Die Endlosschleife auf dem High-Definition-Kanal von Astra bietet wohl eher Händlern und Hersteller die Möglichkeit, das High-Definition-Potential von Unterhaltungselektronik-Geräten (Settop-Boxen, Displays oder Projektoren) zu zeigen. Ähnliches gilt für die Vielzahl der Verfügbaren.

Voraussetzung für den Empfang dieser Kanäle ist ein High-Definition-fähiger Satelliten-Empfänger (für HD1 mit CI-Modul, wie z.B. die Sonavis One.

Aus aktuellem Anlass ist noch folgender Hinweis wichtig: HDTV wird es nur via Satellit (DVB-S) oder Kabel (DVB-C) geben, nicht über digitales, terrestrisches Fernsehen (DVB-T), da dieses nicht genügend Bandbreite für HD bietet.

2. HD-Recording

Wer sich nicht von den Sendezeiten abhängig machen will, benötigt ein Gerät, um in High-Definition aufzunehmen. Dabei darf man nicht vergessen, dass der Speicherplatzbedarf von High-Definition-Fernsehen ungefähr 8-mal so hoch ist wie von digitalem PAL-Fernsehen. Derzeit gibt es daher keine andere Möglichkeit, als mit High-Definition-fähigen Festplattenrekordern aufzunehmen. Unseres Wissens gibt es die derzeit noch nicht – nur unsere Sonavis One bietet die Festplattenrekorder-Funktion auch für HDTV.

Aufgrund der Größe der TV-Aufnahmen lassen sich diese Aufnahmen auch nicht auf die derzeitige DVD archivieren. Selbst auf Double-Layer-DVDs passt ein 90-Minuten-Film nicht drauf. Daher sollte man beim Kauf darauf achten, dass solche Systeme auf die kommenden DVD-Standards für High Definition (Blue-Ray oder HD-DVD) upgrade-fähig sind.

3. High-Definition DVD

Ein Standard für High-Definition DVDs hat sich noch nicht durchgesetzt (Blue-Ray, HD-DVD oder eine Hybridlösung). Trotzdem werden schon heute einige High-Definition Filme auf DVD angeboten, das aber nicht im MPEG-2-, sondern im WMV-Format. Ob sich dieses Format als einen zusätzlichen Standard für High-Definition DVDs durchsetzen wird, bleibt abzuwarten.

Wer heute schon High-Definition DVDs anschauen will, braucht einen DVD-Player, der WMV-HD-DVDs abspielen kann – wie z.B. unsere Sonavis One.

4. High-Definition Videos

Zusätzlich kursiert eine Vielzahl von Videos im High-Definition Format, mit denen man schon heute sich die brillante Bildqualität des hochauflösende High-Definition-Formats veranschaulichen kann.

Achtung: Viele Plasmas sind problematisch

Im Zuge des seit Monaten andauernden „Hypes“ um Plasma-TVs haben sich viele Kunden bereits solche Geräte zugelegt. Leider waren dabei nicht wenige von ihnen nicht gut beraten: erst die neueren Plasma-Displays haben wirklich die hierzulande sich entwickelnden High-Definition-Auflösungen mit 720 oder 1080 Zeilen. Und noch nicht sehr viele Plasmas bieten diese Auflösungen in der in Europa üblichen Bildwiederholfrequenz von 50 Herz. Lässt man einen Film, der mit 25 Bildern pro Sekunde produziert wurde, auf einem 60 Herz-Display ablaufen, sieht man ein vernehmliches Ruckeln (Shuttering) – ärgerlich, wenn man für einen solchen Display zigtausend Euros auf den Tisch gelegt hat.

Wie schätzen Sie die Produktauszeichnung ''HD Ready'' ein?

HD Ready soll für die Verbraucher eine Hilfestellung sein, um sich für Displays oder Projektoren entscheiden zu können, die tatsächlich High-Definition-fähig sind. Damit will man eine weitere Verbreitung des High-Definition-Standards fördern, denn wie so oft, haben wir hier ein Henne-Ei-Problem: die Sendeanstalten senden kein HD, weil es noch kaum jemanden gibt, der es empfangen oder darstellen kann und die Verbraucher kaufen nur sehr verhalten HD-fähigen Geräte, weil nur wenig Sendeanstalten überhaupt HD-Sendungen anbieten und es noch nicht genügend HD-fähige Geräte gibt.

HD-Ready heißt, der Projektor oder Display (1) bietet mindestens die physikalische Auflösung von 720 Zeilen und (2) eine Auflösung im 16:9-Format, hat (3) einen digitalen Eingang (DVI oder HDMI) und (4) einen analogen Komponenteneingang (YUV), unterstützt (5) die HD-Formate 720p und 1080i und zwar (6) bei sowohl 50 als auch 60 Herz und muss (7) am digitalen Eingang den Kopierschutz HDCP unterstützen (ohne den zukünftigen HD-Zuspielern das Bild schwarz bleibt).

Vorsicht: wir haben schon einige Displays gesehen, bei denen der Hersteller mit „HD ready“ geworben hat, die aber nicht alle der genannten Vorraussetzungen erfüllen. Unser Tipp: lieber diese durchaus sinnvollen Kriterien in den technischen Spezifikationen nachprüfen.

Welche Chancen geben Sie WMV-HD-DVDs?

Das ist schwer abzuschätzen. WMV-HD hat einfach den zeitlichen Vorteil als erster mit einer High Definition DVD auf den Markt gekommen zu sein. Die Anzahl der in WMV-HD erscheinenden Film Titel ist jedoch immer noch stark eingeschränkt.

Das Problem dieses Formats wird sein, dass die anderen angekündigten DVD-Nachfolger (HD-DVD und Blue Ray) als Format MPEG-4 (AVC/H.264) einsetzen werden und sich damit aller Voraussicht nach auf Dauer MPEG-4 als das zukünftige Video-Format etablieren wird. Da WMV-HD nicht 100% kompatibel zu MPEG-4 ist, ist es fraglich, ob es sich als Standard durchsetzen wird – auch wenn schon erste Zuspieler für WMV-HD angekündigt sind.

Was wird die Zukunft in Bezug auf HD bringen und wann ist mit einer Einführung in Deutschland zu rechnen?

Mit der Einführung von HD5 (sendet vor allem Demo- und Info-Material in High-Definition) am 1. Juli wird das Abend-Programm von HD1 vermutlich auf den gesamten Tag ausgedehnt.

Premiere hat angekündigt, ab November auch in High-Definition auszustrahlen. Allerdings will man dort eine andere Technologie einsetzen als die anderen Sender: geplant ist eine Ausstrahlung nach dem DVB2-Standard im MPEG4-Format (H.264). Dafür braucht man dann spezielle Empfangshardware, die es heute noch nicht gibt.

Wir sind gespannt, ob die Filmindustrie mitspielt, denn High-Definition-Aufnahmen im MPEG4-Format wären klein genug, als dass man sie bald wieder in Tauschbörsen wieder finden würde...

Spätestens zur Fußballweltmeisterschaft 2006 werden auch die öffentlich-rechtlichen Sender wohl in High-Definition ausstrahlen – wir gehen, dass das der große Startschuss für High-Definition in der Breite ist.

HD-Settop-Boxen sowie HD-Recorder werden nach unserer Einschätzung erst auf den Markt kommen, wenn klar ist, mit welchen Techniken die Sendeanstalten HDTV ausstrahlen werden: MPEG-2 oder MPEG-4, DVB oder DVB2. Das werden zunächst Festplattenrekorder sein - erst wenn der Standard für High-Definition-DVDs klar ist, werden Geräte auf den Markt kommen, mit dem man TV-Aufnahmen auch dauerhaft archivieren kann.

Aus demselben Grund wird es noch eine ganze Weile dauern, bis die Filmstudios ihre Filme als High-Definition-Ausgaben herausgeben und erst dann werden High-Definition-fähige DVD-Player auf den Markt kommen.

Til Roquette, Sonavis
Die 2002 gegründete Sonavis GmbH mit Sitz in München entwickelt und vermarktet speziell nach Kundenwünschen für Multimedia Entertainment im heimischen Wohnzimmer konfektionierte PCs für private Endverbraucher sowie für institutionelle Großkunden. Geschäftsführer Til Roquette sieht im klaren Nischen-Fokus einen wesentlichen strategischen Erfolgsfaktor: den Computer als All-In-One-Ersatz für High-End Unterhaltungselektronik. ''Vom ersten Tag an hatten wir ein Ziel vor Augen: Wir bringen den PC als Unterhalter ins Wohnzimmer: elegant, leise, kinderleicht, fernbedienbar!'' (Patrick Fiekers)


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