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erview mit Toni Lüdi: alphateam

Production Designer von alphateam Der Schweizer Toni Lüdi widmete sich nach dem Studium der Malerei in London und München seit 1968 schwerpunktmäßig dem TV-Design. Für den SWR und den BR hat er ...

Interview mit Toni Lüdi


Production Designer von alphateam

Der Schweizer Toni Lüdi widmete sich nach dem Studium der Malerei in London und München seit 1968 schwerpunktmäßig dem TV-Design. Für den SWR und den BR hat er über 100 Fernsehsendungen ausgestattet und das Szenenbild für 18 Spielfilme geschaffen.

Seit 1989 ist er Professor der Fachhochschule Rosenheim im Fachbereich Innenarchitektur. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen das Production-Design für Serien wie Lindenstraße und Kinofilme wie "Der Zauberberg" (Bundesfilmpreis in Gold), "Versteckt", "Abwärts" und "Der Totmacher".

Frage: "alphateam" ist Ihre erste Arbeit für eine Krankenhaus-Serie. Wie haben Sie sich an das Thema herangetastet?

Toni Lüdi: Ich habe vergleichbare Serien wie "Chicago Hope" und "Emergency Room" analysiert, habe in Krankenhäusern recherchiert und mal geschaut, woran andere Serien kranken.

Frage: Welche Prämisse hatten Sie bei der Szenenbild-Gestaltung für "alphateam" zu beachten?

Toni Lüdi: Ich wollte ein "Logo" für die Serie entwickeln, ein starkes Image und einen Raum, in dem sich Dramatik entwickeln kann und der einen Wiedererkennungseffekt hat. Für die Kulisse standen zwei getrennte Ateliers zur Verfügung, die geschickt verbunden werden mußten. "alphateam" wird elektronisch produziert, was besondere Anforderungen an die Lichtgestaltung nach sich zieht. Der Bau mußte in sich hell sein, weshalb wir z.B. ein paar Röntgenkästen mehr als in einer realen Klinik installiert haben. Auch die Tatsache, daß mit bis zu drei elektronischen Kameras gleichzeitig gedreht wird, hatte Auswirkung auf die Raumaufteilung.

Frage: Warum haben Sie die Notaufnahme nicht in einem richtige Krankenhaus installiert?

Toni Lüdi: Ich habe die Erfahrung gemacht, daß man fiktive Geschichten wirklich am besten im Studio umsetzen kann. Alte Krankenhäuser sind nicht auf die Bedürfnisse moderner Aufnahmeverfahren eingerichtet. Die Zimmer sind zu klein, wechselnde Wetterverhältnisse verpatzen die Anschlüsse, man hat keine Durchblicke zu anderen Räumen, Szenenübergänge werden durch Blindflure erschwert.

Frage: Das Szenenbild wird bestimmt durch die Verbindung eines alten und neuen Kliniktraktes mittels einer Gründerzeitfassade. Wieso haben Sie dieses Gestaltungselement gewählt?

Toni Lüdi: Da in zwei Ateliers gedreht wird, ist ein Sprung innerhalb einiger Szenen nicht zu vermeiden. Wir haben die Notaufnahme als Anbau an einem alten Kliniktrakt konzipiert und dadurch quasi eine architektonische Begründung für den Szenenwechsel geschaffen. Das entspricht aber durchaus den Gegebenheiten in vielen alten Krankenhäusern, die im Laufe ihrer Geschichte durch diverse An- und Umbauten Stück für Stück vergrößert wurden.

Frage: Sie haben in der Farbskala aus dem Vollen geschöpft. Eine Klinik de luxe wie aus dem Life-Style Magazin ...

Toni Lüdie: In den 70er und 80er Jahren ging man verstärkt dazu rüber, Kliniken und Praxen mit Chrom und rostfreiem Stahl vollzustellen. In den letzten Jahren wurde hingegen der Trend gegen die Technisierung der Medizin stärker. Hier und da tauchen wieder frische Farben auf. Mit unserer Notaufnahme projizieren wir quasi einen zukünftigen Trend. (DJFL)


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