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  Men Of Honor
Carl Brashear hat Träume, von denen er sich um nichts in der Welt abbringen lässt.
So verlässt der Sohn eines farbigen Landarbeiters in Kentucky sein Zuhause in der Hoffnung auf ein besseres Leben, dabei immer die Weisung seines Vaters im Ohr: ‘‘Gib niemals auf ... sei der Beste von allen.’‘

 
 
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  Je roter, desto lieber
Scheibenkleister: Rund um die DVD, Kolumne 6

Carsten Scheibe (34) leitet das Redaktionsbüro Typemania (www.typemania.de) und ist Chefredakteur der Fachzeitschrift "DVD&Computer", die ab der Ausgabe 6/2001 alle zwei Monate an den Kiosk kommt und das Thema DVD einmal auf neue Weise anpackt. Bestellen Sie die Erstausgabe 06/01 für 16,90 Mark: www.typemania.de.
 Carsten Scheibe
 
Kinofreunde freuen sich über so manche neue DVD, die zur Zeit erscheint. Am meisten freuen sie sich über ein rotes Karo, das auf der Rückseite prangt: "Nicht freigegeben unter 18 Jahren gemäß $ 7 JoSchG – FSK". Das rote Karo bedeutet zum einen, dass der Film besonders brutal oder extrem sexbrisant ist. Es bedeutet zum anderen aber auch, dass der Film nicht beschnitten ist.

In der Tat haben viele Regisseure eine ganz andere Version aus dem gefilmten Material zusammengeschnippelt, als sie später im Fernsehen oder im Kino zu sehen ist. Damit die zahlungskräftigen Teens in einen Film gehen dürfen, muss dieser eben jugendfrei sein. Das bedeutet, dass zu brutale oder zu sexlastige Szenen aus dem Movie fliegen. Die freiwillige Zensur der Studios stößt vielen Filmfreunden sauer auf – sie möchten eben gerne das Original sehen und haben nichts gegen einen kleinen Bums oder eine brutale Prügelei einzuwenden, wenn sie nur zur Story passen. Die DVD-Firmen riechen den Trend und legen zur Zeit einen FSK-18-Film nach dem anderen auf. Vor allem im Action- und im Horrorbereich boomt das Spiel mit dem roten Label.

Es muss sich lohnen, denn: Der Verkauf der rot gelabelten Filme ist nicht ohne. Sie dürfen Jugendlichen nicht verkauft werden. Um das zu gewährleisten, dürfen FSK-18-Filme nicht über den Versandhandel verschickt werden. Die Bestellung im Internet ist also nicht ohne weiteres möglich. Oft werden die Filme nur in Tankstellen und Videotheken angeboten – und sorgen so für ganz neue Umsätze im krisengeschüttelten Videothekenmarkt.

Die FSK ist übrigens eine freiwillige Selbstkontrolle von Vertretern der Film- und Videowirtschaft. Die Massstäbe, die von der FSK angelegt werden, liegen noch deutlich unter der Schwelle strafrechtlicher Normen. Die Obergrenze wird erst durch die strafrechtlichen Vorschriften (§ 130 Volksverhetzung, § 131 Gewaltverherrlichung, § 184 Pornografie Strafgesetzbuch) festgelegt. Ein erotischer FSK-18-Titel ist demnach noch lange kein Porno. Sondern nur herber Tobak, der die Augen des braven Familienvaters größer werden lässt.


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