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  Forrester - Gefunden
Er war eine faszinierende Persönlichkeit. Vor 40 Jahren schrieb er einen modernen Klassiker,
den jeder Schüler in Amerika kennt. Das Buch wurde mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet unmittelbar danach aber verschwand William Forrester für immer von der Bildfläche.

 
 
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Scheibenkleister: Rund um die DVD, Kolumne 4

Carsten Scheibe (34) leitet das Redaktionsbüro Typemania (www.typemania.de) und ist Chefredakteur der Fachzeitschrift "DVD&Computer", die ab der Ausgabe 6/2001 alle zwei Monate an den Kiosk kommt und das Thema DVD einmal auf neue Weise anpackt. Bestellen Sie die Erstausgabe 06/01 für 16,90 Mark: www.typemania.de.
 Carsten Scheibe
 
Der Herbst hat begonnen und der Paketbote ächzt wieder. Stöhnt unter den vielen DVD-Päckchen, die derzeit unsere Redaktion erreichen. Uns freut sein Ungemach, da jetzt wieder lange Nächte vor dem 21-Zöller am PC anstehen. Mit den Füßen auf dem Schreibtisch.

In der Tat lassen Filme wie "Unbreakable", "Coyote Ugly", "Forrester gefunden" und "Hannibal" den Sabber frei fließen. Das ist kein Wunder, handelt es sich doch um Chartbreaker, die schon im Kino viele Millionen Zuschauer angelockt haben. Für mich, der es dank zweier kleiner Kinder seit Jahren nicht mehr in den Kinosaal schafft, sind diese Filme wie reines Manna. Im Fernsehen sind sie noch nicht gelaufen und dank ihrer hohen DVD-Qualität kommt es so wenigstens daheim zu einem Kinoerlebnis im Kleinen. Keine Frage: Die Anschaffung eines solchen Films ist durchaus das verlangte Geld wert.

Auf einen richtig tollen neuen DVD-Film kommen aber inzwischen leider neun Oldies. Jeder Verleih hat dabei seine eigenen Oldtimer mit im Programm. Etwa den schon zig Mal im Fernsehen gelaufenen "Eine Familie namens Beethoven" von Columbia Tristar. Oder den angestaubten "Schmeiß die Mama aus dem Zug" von Fox. Oder "Drei Mann in einem Boot" (sic!) von Kinowelt. Die optische und akustische Qualität dieser Frühwerke der Kinokunst ist dank des Alters oft nicht mehr auf DVD-Qualität zu bringen. Trotzdem werden auch diese Filme teuer verkauft. Ich wundere mich: Wer kauft das? Wen lockt ein Film hinter dem Ofen hervor, der sich mindestens zwei Mal im Jahr auch im Fernsehen konsumieren lässt?

Ich befürchte, dass der noch junge DVD-Markt - wie zuvor im Software- und Musik-Bereich zu beobachten - so sehr mit Schrott vollgestopft wird, dass die Perlen in der Masse untergehen. Warten wir ab, ob es dann Parallelen zum Software-Markt geben wird. Dann sind in den Läden schon bald Krabbeltische mit uralten DVD-Remittenden zum Preis von einer Mark zu erwarten. Oder Relaunchs zum halben Preis. Oder Blockbuster-Pakete mit zehn Filmen zum Preis von einem. Jetzt wird mir alles klar: Für diese Verkaufsschiene muss Kanonenfutter bereitgehalten werden.


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