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  Unbreakable
Eines Tages passiert bei Philadelophia ein schlimmes Zugunglück. Im Todeszug
sitzt auch der Security-Mann David Dunn. Das Zugunglück fordert 131. Es überlebt nur einer: David Dunn! Ohne einen Kratzer, ohne eine Beule, völlig unversehrt steigt er aus den Trümmern.

 
 
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  Damals am Yukon
Scheibenkleister: Rund um die DVD, Kolumne 2

Carsten Scheibe (34) leitet das Redaktionsbüro Typemania (www.typemania.de) und ist Chefredakteur der Fachzeitschrift "DVD&Computer", die ab der Ausgabe 6/2001 alle zwei Monate an den Kiosk kommt und das Thema DVD einmal auf neue Weise anpackt. Bestellen Sie die Erstausgabe 06/01 für 16,90 Mark: www.typemania.de.
 Carsten Scheibe
 
Damals in meiner Studienzeit traf ich mich immer mit Marko in Ollis Studentenbude. Olli hatte über irgendwelche krummen Kontakte tatsächlich ein Pflegerzimmer mitten in einem Krankenhaus gemietet. Der knapp zehn Quadratmeter große Raum war in den Uni-Zeiten unser Pilgerort für exzessive Heimkinoabende.

Heimkino, das sah damals noch ganz anders aus als heute. Mit einer alten Studentenrostlaube ging es zunächst auf in den größten Videoschuppen Berlins. Auf zig hundert Quadratmetern stapelten sich alle neuen und alten Filme bis zur Decke. Ein alter Film ging für ne Mark über den Tisch, ein neuer für vier. Wenn man ihn nur in der gleichen Nacht wieder zurückbrachte, so bis etwa vier Uhr morgens. Cool. Nach einem staunenden Zug durch die Eros-Ecke stellte sich dann immer wieder dieselbe Frage am Action-Regal: Arnold Schwarzenegger? Stallone? Oder doch lieber Rudger Hauer? Stand der Schauspieler fest, landeten alle Videos im Einkaufswagen. So sammelte man damals seine Filme ein.

Leise pfeifend schlichen wir uns dann durch den Hof des Krankenhauses, um die Schafe nicht zu erschrecken, die hier tatsächlich in einem Gehege weideten und uns schon öfters nachts mit ihrem Blöken zu Tode erschreckt hatten. Dann mussten wir so durch das Treppenhaus an der Orthopädie und der Geriatrie vorbei, dass keine Schwester neugierig wurde. Zwei junge Männer zu später Stunde im Krankenhaus: Dubios, gefährlich und nicht eben vertrauenserweckend! In Ollis Bude wurde dann ausgelost, wer auf dem einzigen Sessel sitzen durfte, der Rest nahm auf dem Fußboden Platz. Dass es damals noch keine DVDs gab, ist nicht so schlimm. Wir pafften eh während der folgenden fünf Filme jeder zwei Packungen Kippen weg. Der letzte Film war dann nur noch hinter einem dichten Grauschleier zu sehen. Letztlich ging es doch eh nur darum, dass Arnold allen Bösewichtern die Nase brach und Rutger Hauer mal wieder den Anhalter machte.

Daran muss ich heute oft denken, wenn ich über den Kauf einer DVD-Heimvideoanlage nachdenke.


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