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  Moulin Rouge
Die Welt dreht sich um Paris – und alles in der Stadt der Liebe dreht sich um den berühmten Nachtclub Moulin Rouge.
Auch der junge Schriftsteller Christian kann sich der explosiven Atmosphäre und der Sinnlichkeit des Cancan nicht entziehen.

 
 
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  Freudentränen in der Oscarnacht


Christian Schmidtchen stammt aus Hamburg und arbeitet in seiner Freizeit an www.DigitalVD.de mit. Zu seinen Rezensionen versorgt er unser DVD-Portal mit Kolumnen und seinem gesamten Wissen.
 Christian Schmidtchen
 
Gestern Nacht war für viele Menschen die Nacht der Nächte. Der Saal war voll und die Stimmung kurz vor dem Siedepunkt.3

Gestern wurden im Kodak Theatre in Los Angeles die 74. Academy Awards verliehen. Ein Ereignis, das ganz Amerika und alle Filmfreunde in Ekstase versetzen lässt.
Ich denke, wir alle sind große Freunde des Films und so hat mein kleiner Artikel über diese Veranstaltung auch auf einer DVD-Seite ihren Platz.

Was gibt es im Vorwege zu erzählen? Eigentlich nicht viel, denn es ist „the same procedure than every year“, wenn einige Auserwählte der Creme de la Creme zum Podium aufsteigen, um ihre kurze Dankesrede abzuspulen und die begehrte Trophäe in Empfang zu nehmen.

Wir erinnern uns an das letzte Jahr, in dem der Newcomer Russell Crowe mit Gladiator abräumte und wo Julia Roberts ihr Breitbandgrinsen bis zum Umfallen zelebrierte, weil sie ENDLICH dieses kleine goldene Etwas in den Händen halten durfte. Eines ist klar; für diese Menschen stellen der kurze Zeitpunkt der Rede, und natürlich der Oscar selber ein Höhepunkt in ihrem Leben dar.

Auch dieses Jahr waren alte Bekannte im Kodak Theatre, die zu den glücklichen Nominierten zählten. Russell Crowe hatte es wieder geschafft und war als bester Hauptdarsteller für seine Rolle in „A beautiful mind“ nominiert. Doch er hatte es schwer, denn auch Schwergewichtler wie Will Smith und Denzel Washington boxten in seiner Klasse.

Bei den Frauen wollte Nicole Kidman der Welt beweisen, dass sie nicht nur an der Seite von Tom Cruise eine gute Figur machte, der dieses Jahr übrigens die Ehre hatte, das Spektakel mit einer Eröffnungsrede zu huldigen. Halle Berry buhlte ebenfalls um die begehrte Trophäe für ihren Auftritt in dem von Kritikern hoch gelobten „Monsters Ball“.

Bei den Filmen gab es einen erbitterten Kampf zwischen „Der Herr der Ringe“, der 13 Mal nominiert war, und dem Drama „A beautiful Mind“, in dem Russell Crowe den schizophrenen Mathematiker mimte.
Es war im Prinzip allen klar, dass der Preis für den besten Film an einen dieser Produktionen ging.

Doch lassen Sie uns nun einen Blick auf die goldenen und glücklichen Gewinner des Abends werfen:

Bester Film A Beautiful Mind
Bester Schauspieler in einer Hauptrolle Denzel Washington (Training Day)
Beste Schauspielerin in einer Hauptrolle Halle Berry (Monster`s Ball)
Bester Schauspieler in einer Nebenrolle Jim Broadbent (Iris)
Beste Schauspielerin in einer Nebenrolle Jennifer Connelly (A beautiful mind)
Bestes Drehbuch nach einer Vorlage Beautiful Mind
Beste Ausstattung Moulin Rouge
Bester Schnitt Black Hawk Down
Bester Kurzfilm The Accountant
Bester animierter Kurzfilm For the Birds
Beste Kostüme Moulin Rouge
Bester Ton Black Hawk Down
Beste Tonbearbeitung Pearl Habour
Beste Kamera Der Herr der Ringe
Bestes Make-Up Der Herr der Ringe
Bester dokumentarischer Kurzfim Thoth
Bester Dokumentarfilm Murder on a Sunday Morning
Beste visuelle Effekte Der Herr der Ringe
Beste Filmmusik (Original Score) Howard Shore (Der Herr der Ringe)
Bester ausländischer Film No Man`s Land
Bester Song If I didn`t have you (Monster AG)
Bestes Original-Drehbuch Gosford Park
Beste Regie Ron Howard (A Beautiful Mind)
Bester Zeichentrickfilm Shrek


Die Spannung fällt ab, der Vorhang ist gefallen und die Nacht voller Glamour und Glitzer neigt sich dem Ende.
Viele waren überrascht, denn der „Verlierer“ des Abends war irgendwie „Der Herr der Ringe“, denn alle hatten mehr erwartet als „nur“ ein paar Oscars in den Nebenkategorien. Doch ich finde, dass „A beautiful mind“ der verdiente Sieger des Abends war, da Ron Howard mit diesem Drama einen großartigen Film kreiert hat.

Doch warum hat Russel Crowe nicht den Oscar für die beste Hauptrolle bekommen? Warum bekommt Denzel Washington den Oscar gerade für „Training Day“. Der Film war wirklich kein Meisterwerk und seine große schauspielerische Leistung in „The Hurricane“ wurde damals nicht berücksichtigt. Wie auch immer, Denzel ist einer der besten Schauspielere auf diesem Planeten und hat es verdient, wenn auch nicht zwingend für diesen Film.

Und wie rührend waren die Tränen der schönen Halle Berry, die es nicht fassen konnte.

Trotz eines unglaublich schweren Jahres für Amerika, haben sie es geschafft, einmal wieder Glanz und Glamour zu verbreiten wie kaum ein anderer. Und sie zeigen der Welt: Das Leben geht weiter…

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr wenn es wieder heißt: „…and the Oscar goes to…“


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