Sofabaton X2 im Test

Endlich mit Touchscreen: Ist die Sofabaton X2 die beste Universalfernbedienung?

Nachdem ich jahrelang der Logitech Harmony treu war und vor einigen Monaten erfolgreich auf die Sofabaton X1S umgestiegen bin, freute ich mich über die Ankündigung der Sofabaton X2. Endlich kommt eine Universalfernbedienung mit Touchscreen, Farbbildschirm und Metallgehäuse. Sofabaton hat mir die neue X2 direkt zum Testen zugeschickt.

In meinem letzten Testbericht zur X1S hatte ich den Hub-basierten Ansatz und die breite Gerätekompatibilität gelobt. Die X1S war für mich der Problemlöser, nachdem Logitech den Markt verlassen hatte. Die X2 tritt nun an, um das Konzept mit besserer Haptik und einem Touchscreen zu verfeinern. Doch der Umstieg hat auch seine Tücken, denn es müssen leider alle Geräte und Aktivitäten neu eingerichtet werden. Hier hätte ich mich persönlich über einen Wechselassistenten gefreut.

Sofabaton X2 im Test


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Wie ist die Haptik und das Design der neuen Sofabaton X2?

Packt man die X2 aus, merkt man sofort: Hier hat Sofabaton zugehört. Während die X1S noch etwas funktionaler wirkte, fühlt sich die X2 deutlich wertiger an. Das Gehäuse liegt satter in der Hand, die Materialien wirken hochwertig. Das Highlight ist natürlich der Wegfall des Scrollrades zugunsten eines echten Touchscreens. Das macht die Bedienung intuitiver und bringt sie näher an das heran, was wir von modernen Smart-Home-Controllern erwarten. Hardware-seitig ist das definitiv der Schritt in die richtige Richtung.

Sofabaton X2 im Test

Wie erfolgt die Einrichtung? Alles auf Anfang?

Hier kommt der Punkt, der mich im Test am meisten gestört hat. Da ich ja bereits ein voll konfiguriertes Sofabaton-Konto für die X1S habe, inklusive meiner komplexen Kette aus Vorstufe, Streamer, Leinwandsteuerung und Licht, ging ich davon aus, das man die X2 einfach migrieren kann.

Weit gefehlt. Aktuell gibt es keine Möglichkeit, die Daten und Aktivitäten der X1S einfach auf die X2 zu spiegeln. Man muss alles neu machen und zwar jedes Gerät neu anlegen, jede Aktivität („Filmabend“, „Musik hören“) neu definieren, jede Verzögerung neu einstellen. Für einen Nachfolger im selben Ökosystem hätte ich da etwas mehr erwartet. Wer ein komplexes Heimkino hat, sollte sich also einen freien Nachmittag reservieren. Im Grunde geht alles ziemlich schnell, wenn man in der alten Konfiguration nachschlagen kann. Vielleicht wird ja ein Wechselassistent noch nachgereicht.

Sofabaton X2 im Vergleich zur X1S

Da das Prinzip der Einrichtung (Hub, App, Datenbank) aber identisch zur X1S ist, verweise ich für die Basics gerne auf meine Anleitung im X1S-Bericht. Wer die X1S einrichten kann, schafft auch die X2. Man muss es nur leider komplett von vorne tun.

Sofabaton X2 im Alltagstest: Touch vs. Trägheit

Ist einmal alles eingerichtet, spielt die X2 ihre Stärken aus. Der Touchscreen erlaubt schnellen Zugriff auf Befehle, ohne durch Menüs scrollen zu müssen. Die Beleuchtung und die Funktion „Raise-to-Wake“ funktionieren zuverlässig.

Sofabaton X2 Hub im Test

Allerdings läuft noch nicht alles rund. Im Testzeitraum wirkte die X2 hin und wieder etwas träge. Eingaben auf dem Touchscreen oder Tastenbefehle wurden mit einer leichten Verzögerung umgesetzt, die ich von der X1S so nicht kannte. Es wirkt, als müsste die Firmware hier noch optimiert werden, um die grafische Oberfläche flüssiger darzustellen. Es ist kein Showstopper, aber im direkten Vergleich zur zackigen Reaktion der X1S spürbar. Während der letzten Wochen, die ich mit dem Test verbracht habe, hat Sofabaton allerdings auch mit neuen Software-Versionen nachgelegt. Das Unternehmen ist auf jeden Fall fleißig und unterstützt, wo es kann.

Und obwohl die Fernbedienung nun ein Farbdisplay mit Touch-Funktion hat, kann ich nicht sagen, dass dies enorm am Akku zieht. Doch wenn dieser Mal in den roten Bereich geht, kann man direkt die Ladeschalten nutzen und die X2 Fernbedienung reinstellen.

Sofabaton X2 Rückseite mit Ladeschale und Hub

Was ist im Lieferumfang enthalten?

Der Inhalt deckt alles ab, um direkt loszulegen. Auch wenn man Geräte in geschlossenen Schränken steuern möchte, gibt es passende Infrarot-Verlängerungen. Im Paket befindet sich neben der X2 Fernbedienung der Hub. Es ist die Zentraleinheit, die die Befehle an deine Geräte sendet. Dazu kommen USB-Kabel und Netzteil, sowie zwei IR-Blaster. Das sind die Infrarot-Verlängerungen für Schränke oder Geräte, die nicht vom Hub direkt erreicht werden. Neben den Netzteilen gibt es endlich auch eine schicke Ladeschale. Diese dient der Aufbewahrung und stellt gleichzeitig eine Ladefunktion bereit.

Sofabaton X2 Testbericht

Neu im Sortiment: Sofabaton X2 Infrarot Repeater

Ein echtes Highlight ist der neue Wireless IR Repeater. Er kann im Bundle bestellt oder auch einzeln erworben werden. Komplexe Setups können auch mit den mitgelieferten Kabel-Blaster problematisch werden. Die Kabel sind zwar effektiv, aber man muss sie vom Hub bis zum Gerät ziehen. Das ist bei einem HiFi-Rack noch machbar, wird aber bei einem Decken-Beamer oder einem weit entfernten Sideboard zur Herausforderung. Der neue Repeater löst dieses Problem.

Sofabaton IR Repeater im Test

Keine Kabelverlegung: Er kommuniziert komplett drahtlos mit dem Hub, wenn er über die Sofabaton-Software hinzugefügt wurde. Man stellt ihn einfach in Sichtweite der zu steuernden Geräte auf (z. B. auf das Lowboard oder direkt neben den Projektor).

Reichweite: In meinem Test funktionierte die Signalübertragung durch den Hub zuverlässig, selbst wenn der Repeater einige Meter entfernt positioniert war.

Für mich ist das ein massiver Pluspunkt gegenüber der alten Harmony-Welt und auch zur X1S, da es die Installation in großen Wohnzimmern drastisch vereinfacht. Endlich muss kein 3,5mm-Klinkenkabel mehr quer durch den Raum oder hinter Fußleisten versteckt werden. Ich kann jetzt auch Geräte in einen Technikschrank verlagern und mit dem Repeater dennoch erreichen.

Sofabaton IR Repeater im Test

Weitere Details zum Repeater: https://www.sofabaton.com/product/sofabaton-x2-infrared-repeater/

Fazit: Hardware Top, Software mit Hausaufgaben

Die Sofabaton X2 ist ohne Zweifel eine super Weiterentwicklung der Hardware. Sie sieht besser aus, fühlt sich besser an und der Touchscreen ist ein Komfortgewinn gegenüber dem Scrollrad.

Verbesserungen gibt es meiner Meinung nach bei der fehlenden Migrationsmöglichkeit. Bestandskunden, die von der X1 oder X1S kommen, wollen die Daten einfach übernehmen. Ein Migrationsassistent sollte machbar sein und ich würde mich freuen, wenn Sofabaton die Migration grundsätzlich für ihre Produkte auf die Roadmap nimmt. Zudem muss Sofabaton an der Performance-Schraube drehen, um die leichte Trägheit zu beseitigen. Da mache ich mir aber keine Sorgen.

Für wen lohnt sich der Wechsel?

Neueinsteiger: Wer noch keine Sofabaton Fernbedienung hat und eine hochwertige Alternative zur Harmony Elite sucht, greift gleich zur X2.

X1S-Besitzer: Der Wechsel lohnt sich nur, wenn man unbedingt den Touchscreen will und bereit ist, die Einrichtung komplett neu durchzuführen.

Details zu Fernbedienung findet ihr direkt beim Hersteller:

https://www.sofabaton.com/product/x2/

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