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Acht Kanäle aus einem Lautsprecher: Der Tonwerfer kommt

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Surround aus nur zwei Lautsprechern wollen alle möglichen
und unmöglichen Fernsehgeräte-Hersteller bieten, ebenso
die von DVD-Playern oder anderer Hart-Ware. Der Kenner
rümpft dabei die Nase, denn er weiß, dass das nur
unter sehr günstigen Umständen funktionieren kann und
die sind im Wohnzimmer selten gegeben. Vollends
unglaubwürdig wird die Story nun, wenn ein Hersteller
verlautbart, aus nur einem Lautsprecher volle acht Kanäle
für Surround-Sound produzieren zu können. Die Firma,
die derlei Unglaubliches vorhat, heißt "http://www.1limited.com/">1Limited und kommt aus Cambridge
in England. Zur CES im
Januar wollen die Briten erstmals ihren "Digital Sound Projector"
der Öffentlichkeit vorstellen (zumindest potenziellen
Lizenznehmern). Unglaublich, aber wahr.

Der Sound-Projektor arbeitet mit einer Technik, die schon in
den 30er Jahren patentiert wurde, aber jetzt erst vernünftig
realisierbar ist. Man kennt es auch als Audiobeam, Audio
Spotlight oder Hypersonic Sound (HSS). Gemeinsam ist ihnen die
Technologie, die darauf beruht, Ultraschall-Hochfrequenzen ein
normales Tonsignal aufzumodulieren, ähnlich wie bei Radio
die Trägerfrequenz das Signal huckepack nimmt. Der
Unterschied ist allerdings der, dass die Ultraschallwellen durch
die Dämpfung in der Luft gebrochen werden, so dass an diesen
Stellen dann der Klang hörbar wird; was man hört, sind
also eigentlich die Störungen, doch die lassen sich
vorausberechnen. Wie wir schon im Surround-Grundkurs gelernt
haben, breiten sich tiefe Frequenzen ziemlich
gleichmäßig in alle Richtungen aus, hohe Frequenzen
dagegen sind stark gerichtet. Noch stärker ist das logischer
Weise bei Ultraschall, der sich wie das Licht eines Projektors
oder Scheinwerfers ausrichten lässt. Man hört den Klang
also nur, wenn man sich in die Schallkeule hinein bewegt.
Entwickelt wird diese Technologie zurzeit unter anderem bei der
Firma American
Technology Corporation
(ATC) unter dem Namen HSS, bei href=
"http://www.sennheiser.com/sennheiser/icm.nsf/root/30presse_15archiv_994sennheiserprodukthighlightsaufder110.aesconvention?OpenDocument">
Sennheiser in Deutschland als Audiobeam und am "http://sound.media.mit.edu/%7Epompei/spotlight/">MIT Media
Lab
von Herrn F. Joseph Pompei, der früher Sennheiser
beschuldigte, seine Ideen geklaut zu haben. Aus einer Kooperation
des MIT mit der British Telecom scheint nun das Know-how an
1Limited geflossen zu sein.

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Das Prinzip: Ultraschall mit 40 kHz (bei manchen auch
80 kHz) trägt Störungen, die sich bei Brechung in der
Luft als hörbarer Schall entpuppen.

Das Gerät selbst, das die Engländer in Nevada
vorstellen wollen, soll ein Lautsprecher von 60 mal 100
Zentimetern bei rund 15 Zentimetern Tiefe sein. Er besteht aus
einer Anordnung von insgesamt 254 Schallwandlern, die im
Ultraschallbereich arbeiten. Durch gezielte Kombination der
Abstrahlung lassen sich so insgesamt acht Schallkeulen in den
Raum richten, und zwar frei programmierbar per Fernbedienung. Die
rückwärtigen Kanäle werden zum Beispiel so
realisiert, dass man Strahlen gegen die Decke lenkt, die dann von
der Rückwand zu den Hörplätzen reflektiert werden.
Mit Tonkeulen nach links und rechts kann man überall
künstliche Lautsprecher aufstellen, so lange Wände
vorhanden sind. Die dürfen sogar aus Glasflächen
bestehen oder aus Vorhängen, Material also, das die
Beschallung sonst schwierig bis unmöglich macht.
Angeschlossen wird ein DVD-Player über Digitaleingang,
über einen Ausgang gelangen Signale zum Subwoofer, denn bei
80 Hz ist Schluss nach unten. Bei Sennheiser, das zum Vergleich,
redet man von unteren Grenzfrequenzen von 300 Hz. Das Produkt,
das 1Limited nicht selbst bauen, sondern nur lizensieren will,
soll im High-end-Segment angesiedelt sein - fürs Erste.

Kleines Problem: Ab sofort stören die Menschen im Kino zu
Hause nicht nur den Projektor, sondern auch den Ton.

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Sound-Projektor von 1Limited: Vom Panel mit 254 Wandlern
(rechts) werden acht Ultraschall-Strahlen in den ganzen Raum
abgestrahlt und sorgen so für echten Surround aus einer
Box.

Dieser Text stammt mit freundlicher Genehmigung von BUROSCH Audio-Video-Technik.

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