Bringer Infrarotheizung im Test

Bringer Infrarotheizung – Strahlungswärme auf Knopfdruck

Im Sommer stellt man sich wohl kaum die Frage welche Heizung seinen Raum am besten aufwärmt. Und am heutigen Tag mit über 30 Grad Außentemperatur schreibe ich einen Artikel über Infrarotheizungen. Es mag bei den Temperaturen verrückt klingen, aber ich möchte einen Kellerraum erwärmen und bin bei einer Infrarotheizung gelandet. 

Wir haben in unserem Keller eine Wand gezogen, eine Tür eingebaut und einen Teppich verlegt um ihn als Spiel- und Sportraum zu nutzen. Sogar ein Heizkörper wurde vom Flur in den Raum gelegt. Allerdings haben wir die Wände nicht gedämmt, sodass die Temperaturen im Winter recht kühl erscheinen. Eine einfache Lösung sollte her, die schnell Wärme bringt und wenig Platz in Anspruch nimmt.

Infrarotheizung von Bringer

Infrarotheizungen von Bringer

Die SC Trade & Services GmbH hat unter dem Markennamen Bringer ganz unauffällige Infrarotheizungen für verschiedene Anwendungsbereiche im Angebot. Eine Infrarotheizung arbeitet mit Infrarotstrahlen und erwärmt nicht die Raumluft, sondern strahlt Wärme ab und erwärmt Wände, Gegenstände oder feste Körper im Raum und das in ganz kurzer Zeit. Wen man sich vor die Heizung setzt, wird direkt Wärme abgestrahlt. Auch wenn der Raum noch kühl ist, kommt es uns sehr angenehm und warm vor.  Es kommt dabei nicht zu Luftverwirbelungen, sodass die Staubbelastung deutlich geringer ist und Allergiker von einer Infrarotheizung profitieren können. Doch leider gibt es auch einen Nachteil. Da die Infrarotheizung mit Strom betrieben wird, ist die Nutzung ggf. recht teuer. Es macht oft keinen Sinn diese Tag und Nacht laufen zu lassen. In meinem Fall soll die Heizung punktuell und bei Nutzung des Raums angeschaltet werden. Da hält sich der Stromverbrauch in Grenzen. Dank intelligenten Thermostaten kann die Nutzung auch gut im Blick gehalten werden.

Dünn wie ein Bilderrahmen - die Infrarotheizung

Die Bringer Infrarotheizung ist in verschiedenen Varianten verfügbar. Je nach Raumgröße und Einsatzzweck gibt es sie zwischen 300 und 1200 Watt. Die Heizung kann einfach mit einem Kabel in die Steckdose gesteckt werden und schon wird sie warm. Wer es etwas komfortabler mag, kann auf ein Thermostat mit Fernbedienung zurückgreifen oder ein WLAN-Thermostat wählen. Letzteres ermöglicht die Steuerung per Smartphone oder Amazon Alexa. Beide Thermostate werden als Zwischenstecker in die Steckdose gesteckt.

Wohlige Wärme beim Sport oder Yoga

Die Heizung hat ein sehr flaches Design. Sie ist rechteckig und kann einfach an die Wand gehängt werden. Das ist mit vier Schrauben möglich, die im Lieferumfang enthalten sind. An einer weißen Wand fällt die weiße Oberfläche kaum auf. In Zukunft wird das Unternehmen auch verschiedene Motive auf der Oberfläche anbieten. Somit kann die Heizung künftig auch wie ein Bild an der Wand hängen und wird evtl. gar nicht als Heizung wahrgenommen.

Bringer® Infrarotheizung mit 1200 Watt

In unserem Kellerraum habe ich die Infrarotheizung mit 1200 Watt gewählt. Alle Modelle verfügen über einen Überhitzungs- und Spannungsschutz. Die Strahlungsweite beträgt etwa 3,5 Meter, sodass man bereits nach wenigen Minuten die Wärme im Raum spürt. Die Heizung besteht aus einem pulverbeschichtetem Aluminiumrahmen, einer gedämmten Rückseite und einem CarbonCrystal Heizelement. Eine Carbon Crystal Infrarotheizung nutzt Kohlenstoff-Kristalle für die Heizfunktion. Das Element wird warm und gibt 98% der Energie an den Raum ab. Viel mehr gibt es zu der Funktion auch nicht zu sagen. Einmal angeschaltet, gibt die Heizung eine angenehme Wärme ab und das schon in sehr kurzer Zeit. Optisch fällt das Element an der Wand gar nicht auf. Lediglich das an der Seite abgehende Kabel zeigt, das es sich hier um ein elektrisches Gerät handelt. Für die Installation werden lediglich vier Löcher gebohrt und die Heizung an die Wand gehangen.

Rückseite der Heizung

Intelligente Steuerung mit dem Wifi Thermostat

Das WiFi-Thermostat muss zwischen Steckdose und Stecker der Infrarotheizung gesteckt werden. Dann wird es ins WLAN gebracht. Wenn das Probleme macht, stellt der Bringer Support eine kleine Anleitung zur Verfügung die schnell für Abhilfe sorgt. Danach kann man das Thermostat in der App „Smart Life“ hinzufügen und auch über Alexa ansprechen. An dem Thermostat lässt sich die Heizung ein- und ausschalten, aber auch die Temperatur regeln. Sobald die Temperatur oder eine gewisse Zeit erreicht ist, schaltet das Thermostat ab. Natürlich lassen sich diese Funktionen auch per App steuern. Aktuell werden nur WLAN Netzwerke mit der 2,4 GHz Frequenz unterstützt. Das ist wichtig zu wissen, denn der ein oder andere setzt bereits auf WiFi 6 oder 5GHz.

WiFi Thermostat zur Steuerung

Die Bringer Infrarotheizung soll Wärme in meinen Keller bringen und das macht sie zuverlässig ohne Schnickschnack. Wird sie eingeschaltet, strahlt sie Wärme ab und das ganz unauffällig von der Wand aus. Mit dem WiFi Thermostat kann man die Nutzung automatisieren und gewisse Regeln definieren. Das ist bequem und hilfreich. Zwar wird die Heizung die nächsten Wochen bei mir in den Ruhemodus gehen. Ich freue mich aber bereits auf den Herbst und die angenehme Wärme der Infrarotheizung. Preis-/Leistung kommt mir bei der Bringer Infrarotheizung wirklich sehr fair vor und laut Webseite gibt es 3 Jahre Garantie (Stand Juni 2021). Das größte Modell mit 1200 Watt und einem WiFi Thermostat kostet 144,90 Euro (Stand Juni 2021) und kann im Online-Shop von Bringer bestellt werden.

Fällt nicht auf - die Infrarotheizung von Bringer

Details und eine Bestellmöglichkeit gibt es hier:

https://www.bringer-germany.de/products/bringer®-infrarotheizung